Kindergärten in Beuel

Abriss und Neubau

Viel ist nicht mehr übrig. Der Kindergarten am Pützchensweg wurde abgerissen.

Viel ist nicht mehr übrig. Der Kindergarten am Pützchensweg wurde abgerissen.

Beuel. Langsam tut sich etwas an der Ringstraße: Dort wird die Baustelle für den Neubau der Kindertagesstätte „Mach mit“ eingerichtet. Gleichzeitig sind die Abrissarbeiten des Kindergartens am Küdinghovener Pützchensweg fast abgeschlossen.

Das Städtische Gebäudemanagement (SGB) will dort in Kürze mit dem Bau eines viergruppigen Kindergartens beginnen. Gleichzeitig entstehen, wie berichtet, zwei Kitas in Dransdorf und Röttgen. Das SGB investiere insgesamt rund 8,4 Millionen Euro. Der Kindergarten Ringstraße kostet somit 2,7 Millionen Euro.

Die Kitas werden nach dem Bonner Modell realisiert, wobei das SGB die ersten drei Planungsphasen, also Grundlagenermittlung, Vorentwurfsplanung und Entwurfsplanung, vereinfacht und beschleunigt hat. Die Planungen seien mit der Behindertengemeinschaft Bonn abgestimmt worden, so die Verwaltung.

Bereits Anfang des Jahres wurde der Kindergarten an der Ringstraße abgerissen. Rund hundert Mädchen und Jungen besuchen die Kita „Mach mit“. Die fünf Gruppen sind derzeit an drei Standorten untergebracht: in den zwei Container-Bauten auf dem Außengelände des Jugendzentrums „Das Flax“ an der Ringstraße 68 sowie an der Limpericher Straße 55 a.

Eine Gruppe ist Untermieter in den Räumen des Jugendzentrums. Seit dem 1. November 2015 besteht die Verbundeinrichtung, in die die geschlossene Kita am Pützchensweg integriert und so Kinder zusätzlich aufgenommen wurden. Wie das Presseamt der Stadt meldet, gibt es für den Containerbau dort keine Verwendung mehr, da ein Umbau beziehungsweise eine Sanierung nicht wirtschaftlich wäre.

Die neue Tagesstätte an der Ringstraße soll ein zweigeschossiges Gebäude mit je zwei Gruppenräumen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss werden. Alle Zugänge sollen barrierefrei sein, es wird eine behindertengerechte Toilette geben.

Die erste Etage werde über einen Aufzug erreichbar sein. Die Gebäude erhalten eine Erdwärmepumpe und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Zudem wird jeweils eine Niedertemperaturheizung in Verbindung mit einer Fußbodenheizung eingebaut. Die Kita soll im Sommer 2017 fertig sein.