Journalistin Heike Mohr

Preis für Bericht über Bonner Lehrerin Leyla Dilbaz

BONN.  Für ihren bei der Deutschen Welle gesendeten Beitrag "Hauptschülerin wird Hauptschullehrerin" ist die Journalistin Heike Mohr in der Kategorie Hörfunk mit dem Kausa-Medienpreis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgezeichnet worden.

Wie das Ministerium mitteilt, werden mit dem Preis außergewöhnliche Berichte über berufliche Erfolgsgeschichten von Migranten ausgezeichnet. Mohr porträtierte in ihrem Beitrag die Lehrerin Leyla Dilbaz, über die auch der General-Anzeiger berichtete.

Dilbaz unterrichtet an der Johannes-Rau-Hauptschule im Bad Godesberger Ortsteil Pennenfeld, an der sie früher selbst Schülerin war. "Heike Mohr zeigt in ihrer Arbeit, wie überaus wichtig Vorbilder gerade für Jugendliche mit Migrationshintergrund sind", urteilte die Jury.

Nominiert für den Preis war außerdem ein Fernsehbeitrag aus Bonn: "Glaubt an euch selbst, alles ist möglich" von Gisela Hartmann. Die Autorin erzählt dabei die Geschichte des aus dem Kongo stammenden Emmanuel Lubanzadio. "Er sah in den Medien, dass der Brüser Berg als sozialer Brennpunkt dargestellt wurde.

Er hatte von seiner Heimat nur positive Erinnerungen. Nach drei Jahren kam er daher nach Bonn kurz zurück und ging an seine alte Hauptschule. Er wollte denen zeigen, dass man es schaffen kann", so Hartmann über ihren Beitrag, der allerdings nicht ausgezeichnet wurde.

Der Kausa-Medienpreis wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Kausa, die Koordinierungsstelle Ausbildung bei Selbstständigen mit Migrationshintergrund, ist Teil des Ausbildungsstrukturprogramms "Jobstarter" beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

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