Aktion "Pennenfeld Life"

Mit einem Fotoshooting auf den ersten Platz

PENNENFELD.  Die Anforderungen im Schüler-Kunstwettbewerb um die Entwicklung eines Logos für "Pennenfeld Life" waren hoch: Auf grafische Weise sollte das Motiv friedliches Zusammenleben, Gemeinschaft und Integration leicht erkennbar darstellen und den Schriftzug "Pennenfeld Life" integrieren. Am Mittwoch fand die Preisverleihung im Jugendzentrum K7 statt.
Bei der Preisverleihung: Koordinatorin Sabine Steinkühler und Gewinner Vincent Pfau vom Amos Comenius-Gymnasium.
								Foto: Ronald Friese
Bei der Preisverleihung: Koordinatorin Sabine Steinkühler und Gewinner Vincent Pfau vom Amos Comenius-Gymnasium. Foto: Ronald Friese

121 kreative Ideen hatten die Schüler der weiterführenden Pennenfelder Schulen - Johannes-Rau-Schule, Carl-Schulz- und Gertrud-Bäumer-Realschule sowie die beiden Gymnasien Konrad-Adenauer und Amos-Comenius - beim Quartiersmanagement Pennenfeld eingereicht. Darunter Zeichnungen von Menschen, die sich an den Händen halten, eine Friedenstaube, Zahnräder, die ineinander greifen, oder Puzzleteile, die sich zu Pennenfeld zusammenfügen.

Dass es für die Jury nicht einfach war, das Beste herauszusuchen, bekannten sowohl Sabine Steinkühler vom Pennenfelder Quartiersmanagement als auch Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann. "Wir haben uns sehr viele Gedanken gemacht und überlegt, was besonders identitätsstiftend für diesen Ortsteil ist."

22 Entwürfe kamen in die Endauswahl - der Entwurf des 16-jährigen Vincent Pfau vom Amos-Comenius-Gymnasium gewann den ersten Preis. Sein Logo zeigt "Pennenfeld Life" in sehr großzügigen Buchstaben, damit diese mit Porträtfotos von Jugendlichen aus dem Ortsteil unterlegt werden konnten. Die Idee sei ihm "spontan" gekommen, berichtete der Gymnasiast. Es habe für das Porträtfoto, das vier Schüler verschiedener Schulen zeigt, extra ein Shooting gegeben.

Zur Feierstunde im K7 waren auch Vertreter aller am Modellprojekt "Vernetzte Gewaltprävention" beteiligten Pennenfelder Institutionen gekommen - neben dem städtischen Jugendamt und dem Quartiersmanagement die Kitas Wolkenburg und St. Albertus-Magnus, die Robert-Koch-Grundschule, die fünf weiterführenden Schulen sowie die Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse in Bonn, Doro Schmitz.

Die Stiftung fördert auch das Modellprojekt, das in Pennenfeld, Holzlar und Medinghoven umgesetzt wird. Sie stellt für 2012 bis 2014 pro Jahr und Stadtteil jeweils 20 000 Euro, also 180 000 Euro, für Gewaltpräventionsmaßnahmen und weitere Aktivitäten wie zum Beispiel die Logoentwicklung zur Verfügung.

Alle Projekte und Maßnahmen sollen die Kinder und Jugendlichen ermutigen, sich gegenseitig zu akzeptieren, nach Lösungen zu suchen, um Konfrontationen zu vermeiden und einen Dialog der Wertschätzung zu pflegen. "Wir fördern unter anderem Projekte für Bonner Kinder und Jugendliche, mit denen soziale Kompetenzen gestärkt werden", sagte Doro Schmitz.

Mit dem neuen Logo habe das Modell nicht nur einen griffigen Titel, sondern auch ein "Gesicht" bekommen.

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