Heilandkirche in Mehlem

Seltene Eichenholzkrippe ab Weihnacnten zu sehen

MEHLEM.  Seit mehr als 30 Jahren wird in der evangelischen Heiland-Kirchengemeinde in Mehlem eine große Eichenholzkrippe aufgebaut. "Sie ist für viele Menschen ein Juwel unter den geschnitzten Krippen, weil das Material, aus dem die Krippe geschnitzt ist, ihr einen unverwechselbaren Charakter gibt", berichtet Heinrich Fleischer, Vorsitzender des Presbyteriums.

"Es ist das schwer zu bearbeitende Eichenholz, das der Schnitzer Albert Nadolle aus Münster dafür verwendet hat. Einige Figuren sind sogar aus der raren, fast schwarzen Mooreiche", so Fleischer.

Die Krippe besteht aus 100 Figuren. Sie enthält Figuren des Alten und Neuen Testaments, darunter auch Figuren, die in anderen Krippen so nicht vorkommen, zum Beispiel König David, die Königin von Saba, Elisabeth und andere. Alle Figuren sind von Hand geschnitzt und aus Spenden anlässlich einer Trauung, einer Taufe oder eines Jubiläums finanziert worden.

"Unser Wunsch ist es", so Fleischer, "durch diese Krippe den Menschen heute christliche Tradition und Symbolik neu zu vermitteln." Die Krippe in der Heilandkirche, Domhofstraße, ist zu besichtigen nach den Gottesdiensten ab dem 25. Dezember sowie an allen Freitagen, Samstagen und Sonntagen von 15 bis 18 Uhr. Öffentliche Führungen werden jeweils samstags um 15 Uhr angeboten. Andere Besichtigungstermine für Gruppen können unter Telefon 0228/94 74 43 05 oder 34 87 53 vereinbart werden. Die Krippe ist bis zum 20. Januar zu sehen.

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