Tankstellenüberfall in Lannesdorf

Maksims A. versteckte sich in Laube

LANNESDORF.  Maksims A., der am 26. November einen brutalen Überfall auf eine Tankstelle in Lannesdorf verübt haben soll, hat sich bis zu seiner Festnahme wahrscheinlich in einer Schrebergartenanlage zwischen Lannesdorf und Ließem versteckt.

Das teilte die Polizei auf GA-Anfrage mit. Die Ermittler waren nach einem Einbruch auf die Spur des 28-Jährigen gelangt.

Am Samstag wurden die Beamten um 23.40 Uhr zu einem Haus an der Ließemer Straße gerufen. Ein zunächst Unbekannter hatte ein Fenster des Gebäudes eingeschlagen und sämtliche Räume durchsucht.

Mit seiner Beute - der Täter hatte einen Laptop mitgenommen - flüchtete er durch ein angrenzendes Feld. Die Ermittler stellten vor Ort fest, dass der Einbrecher Fußspuren hinterlassen hatte. Sie folgten den Profilabdrücken - und kamen so zu einer Laube.

Dort hatte der Täter, wie sich herausstellte, handelte es sich um den gesuchten Maksims A., eine Scheibe eingedrückt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 28-Jährige in den vergangenen Tagen dort untergetaucht war. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Wie berichtet, wird Maksims A. verdächtigt, die Tankstelle am Tattag um 14 Uhr überfallen zu haben. Bei dem Überfall erlitt der 72-jährige Betreiber der Tankstelle schwerste Kopfverletzungen.

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