Elisabeth-Selbert-Gesamtschule

Slammers-Basketballcamp bis zum Ende der Woche

BAD GODESBERG.  Schon einige Häuser weit von der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule entfernt können Passanten das Jubeln und Applaudieren der begeisterten Teilnehmer und Leiter des Slammers-Basketballcamps hören, denn hier wird ein Woche lang nicht nur Sport getrieben.
Die Teilnehmer des Basketballcamps in der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule haben ihren Spaß. Foto: Friese

Bis zum Ende der Woche haben sich sechs Trainer der Agentur Slammers Bonn und Mitglieder des Vereins BG Bonn 92 vorgenommen, den sechs- bis 15-jährigen Teilnehmern auf dem Sportplatz der Schule Basketball nicht nur als Leistungs-, sondern auch als Gemeinschafts- und Freizeitsport nahezubringen.

Deshalb üben jeweils zwei Trainer pro Team nicht nur Passen, Dribbeln oder Körbe werfen, sondern auch das Arbeiten und Anfeuern im Team. Um 8 Uhr geht es los mit Aufwärmübungen, gefolgt von ersten Trainingseinheiten. Zwischendurch gibt es immer wieder Ess- und Trinkpausen mit frischem Obst. Am Ende einer Einheit spielen die Teilnehmer oft ein kleines Spiel in zwei Mannschaften.

In diesen Spielen sollen sie gerade gelernte Techniken anwenden und vertiefen. Wenn die Kinder und Jugendlichen losstürmen, steht ein Betreuer am Rand des Spielfeldes, feuert die Spieler an und gibt Tipps. Keiner der Betreuer ist zum ersten Mal dabei. Sie wissen, was sie tun, und beschäftigen sich intensiv mit den Teilnehmern, so wie mit Maurice Gerares.

Der 15-Jährige ist Mitglied in einem Basketball-Verein und macht zum ersten Mal bei dem Camp mit. Neben dem Spaß versucht er auch, seine Fähigkeiten zu verbessern. Den Kontakt zu den Trainern "finde ich gut", sagt Maurice.

Auch Simon Vogel (11) findet das Camp "super". Er ist das zweite Mal dabei und hat gleich zwei Freunde mitgebracht, denen er vom letzten Mal erzählt hatte. Schon das vierte Mal ist es für Katharina Höbbel (12). Sie findet: "Das Camp hat bisher immer Spaß gemacht." Jetzt möchte sie mit ihren Freunden aus dem Verein gemeinsam lernen.

Besonders froh sind die Gruppenleiter darüber, dass sie in diesen Ferien auch den Sportplatz im Freien benutzen können. Raed Mostafa (27), der bis vor kurzem noch professionell spielte, hat 1999 beim ersten Slammers-Camp teilgenommen und ist zum vierten Mal als Trainer dabei. Für ihn ist es wichtig, dass die Kinder am Ende der Woche nach Hause gehen und sagen: "Es hat Spaß gemacht."

Genauso sehen es auch seine Kollegen. Florian Schäfer (16) kümmert sich hauptsächlich um die ganz jungen Teilnehmer, weil er selbst vom Alter noch nicht so weit von den Kindern weg ist. Es möchte für den Sport begeistern. Am Ende der Woche wird es noch kleine Wettbewerbe geben, bei denen die Eltern dabei sein können und sehen, was ihre Kinder in den letzte fünf Tagen gelernt haben.

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