Unfall in Hochkreuz

Feuerwehr befreit eingeklemmte Person aus dem Auto

HOCHKREUZ.  In der Nacht auf Samstag hat es auf der Kennedyalle in Bad Godesberg-Hochkreuz einen schweren Unfall gegeben, bei dem fünf junge Menschen verletzt wurden. Eine Person war im Auto eingeklemmt und wurde von der Feuerwehr befreit. Die B9 musste vorübergehend gesperrt werden. Durch Zufall kam die Polizei während der Unfallaufnahme noch einem Trunkenheitsfahrer auf die Schliche.

Wie die Polizei berichtet, hatte sich der Unfall gegen 2 Uhr nachts ereignet. Ein Auto-Fahrer wartete an der Kreuzung Kennedyallee/Godesberger Allee vor der roten Ampel. Nachdem sie auf Grünlicht wechselte, fuhr er weiter in Richtung Bonn.

Zu diesem Zeitpunkt soll eine 19-jährige Fahrerin mit ihren gleichaltrigen vier Mitfahrern die Linksabbiegerspur aus Richtung Bonn in Fahrtrichtung Kennedyallee befahren haben, obwohl die Ampel für sie Rotlicht zeigte. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge, wobei das Fahrzeug der 19-jährigen auf der Seite liegen blieb.

Während die vier Mitfahrenden sich befreien konnten, blieb die 19Jährige in dem Wagen eingeklemmt. Nur durch die Hilfe der Feuerwehr Bonn, die Frontscheibe des Autos entfernte, konnte sie befreit werden.

Alle fünf Beteiligten wurden leicht verletzt und konnten nach ambulanter Behandlung aus den umliegenden Krankenhäusern entlassen werden. Die B9 musste an der Unfallstelle für etwa 40 Minuten gesperrt werden. Es entstanden rund 15.000 EUR Sachschaden.

Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Beamten einen in starken Schlangenlinien vorbeifahrenden 28-jährigen Mann auf seinem Zweirad. Er wurde angehalten und überprüft. Bei einem Alkoholtest wurde ein vorläufiger Wert von 1,6 Promille festgestellt. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt, stellten den Führerschein sicher und ordneten eine Blutprobe an.

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