Gemeinde Frieden Christi

Pfarrheim wird zum Kindergarten

HEIDERHOF.  Im Pfarrheim der katholischen Gemeinde Frieden Christi ist bald (fast) nichts mehr so, wie es einmal war. Die Bücherei ist bereits in das ehemalige Pfarrbüro gezogen, die meisten Räume sind leer geräumt. Doch dabei soll es nicht bleiben.
Die Gemeindebücherei zieht um: Die Helfer packen mit an.
							Foto: Ronald Friese
Die Gemeindebücherei zieht um: Die Helfer packen mit an. Foto: Ronald Friese

Denn wenn Handwerker und ehrenamtliche Helfer ihr Werk vollbracht haben, sollen die Kleinen, die zurzeit im Kindergarten im Nachbargebäude betreut werden, in das umgebaute Pfarrheim einziehen. "Wir hoffen, dass wir zu Beginn des nächsten Kindergartenjahres, im Spätsommer 2013, fertig sind", sagt Elisabeth Schwüppe vom Kirchenvorstand.

Doch bis dahin muss noch einiges getan werden: Die Toiletten werden kindgerecht erneuert, die Behindertentoilette wird versetzt, die alte mit der heutigen Küche zusammengelegt. Der neue, moderne Kindergarten bekommt neue Fenster, der Brandschutz wird auf den neuesten Stand gebracht, die Leiterin bekommt ein neues Büro, auch ein Wickelraum wird eingerichtet.

Zahlreiche Wände werden rausgenommen, um die Räume neu zuzuschneiden. Die ehemalige Bücherei wird zum Schlafraum - genau wie der Raum hinter der heutigen Bibliothek, die in den nächsten Wochen mit neuen Möbeln ausgestattet wird. Nach dem Umzug ist der Kindergarten, in dem 45 Kinder betreut werden, 580 Quadratmeter groß.

Die Baukosten liegen bei rund 760 000 Euro, hinzu kommen 42 000 Euro für die Einrichtung. 216 000 Euro kommen vom Land, den Rest stemmt die Kirche. Was mit dem alten, 480 Quadratmeter großen Gebäude geschieht, steht noch nicht fest. Nur so viel: "Es wird einer anderen Verwendung zugeführt", sagt Schwüppe.

Die Idee, das Pfarrheim in einen Kindergarten zu verwandeln, ist schon etwas älter. "Das Gebäude ist als Pfarrheim mittlerweile zu groß", sagt Schwüppe. Deswegen sollte es eine neue Aufgabe bekommen. Ein Abriss kam nicht infrage, weil "das Pfarrzentrum mit der Kirche eine bauliche Einheit bildet", erläutert Schwüppe.

Das Gotteshaus ist in den Bau integriert und besitzt keine Außentür, es ist lediglich über das Pfarrheim zugänglich. Würde man das Zentrum abreißen, würde das auch für die Kirche gelten. Von den Bauarbeiten allerdings ist das Gotteshaus nicht tangiert: "Die Kirche bleibt auch während der Bauzeit zu den gewohnten Gebets- und Gottesdienstzeiten geöffnet - so wie immer", betont Schwüppe.

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