Kommentar: Keine
Rutschbahn

Aus Sicht der Bürger dürfte es weniger interessant sein, ob die Bad Godesberger Bezirksverwaltungsstelle künftig sechs oder sieben Stellen umfasst.

Entscheidend ist vielmehr, dass die Menschen für ihr Steuergeld auch künftig eine Leistung erhalten, die diesen Namen verdient. Vorboten wie die verwaiste Pforte im Godesberger Rathaus und die Streichung des Briefwahlbüros lassen hier jedoch nichts Gutes erahnen.

Immerhin aber scheinen das die Politiker genauso zu sehen. Sie haben mit dem Kompromissvorschlag den Ball nun der Verwaltung zurückgespielt. Die Botschaft ist klar: Wie in der Privatwirtschaft sind auch der Stadtverwaltung Einschnitte zuzumuten, und auch die Bürger sollen kleinere Einschränkungen ertragen müssen.

Einem Aderlass bei den Bürgerdiensten hingegen haben die Politiker die Grenzen aufgezeigt. Ebenso wie übrigens einem Rutschbahneffekt in Richtung Stadthaus.

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