Bad Godesberger Kindertagesstätten können hoffen

Bad Godesberg.  Der Jugendhilfeausschuss des Stadtrates bringt eine Reihe von Projekten in Bad Godesberg auf den Weg. Dazu gehören die Verbesserung der Spielplätze und die Erweiterung der Kindertagesstätte "Neuer Weg".

Mit mehreren Angelegenheiten in Bad Godesberg war jetzt der Jugendhilfeausschuss beschäftigt:

  • Die nächste Hürde hat etwa der gemeinnützige Verein "Tolle Spielplätze für Bad Godesberg" genommen. Die Bürgergruppe, die sich die Verbesserung der Spielplätze im Stadtteil zum Ziel gesetzt hat, erhielt ohne Gegenstimme grünes Licht für ihr Projekt Spielplatz Panoramapark. Dieser soll, wie berichtet, in westlicher Richtung erweitert werden. Bereits im Frühjahr 2011 wurden hier neue Spielgeräte vom Verein gestiftet. Mit den Planungen ist ein Bonner Landschaftsarchitekt beauftragt. Ausschussmitglieder lobten das Engagement von Bürgern, die die Verbesserung der Spielplätze alleine aus Spendengeldern finanzieren.
     
  • Der Plan, die Kindertagesstätte Neuer Weg um eine Gruppe unter Dreijähriger (U3) zu erweitern, fand ebenfalls einmütige Zustimmung. Wie berichtet, will die Stadt hier 600.000 Euro investieren, um zusätzliche Räume für die Wickel- und Pflegearbeiten sowie die Vergrößerung der Küche zu finanzieren. Bis Januar 2013 sollen die neuen Räume fertiggestellt werden.
     
  • Die Politiker befürworten ebenfalls die zukünftig öffentliche Förderung der Kindertagesstätte Schatzkiste in Friesdorf. Die Einrichtung war bis August 2011 unter der privat-gewerblichen Trägerschaft von den Kleinen Hasen Friesdorf geführt worden. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten war die Trägerschaft dann von der Gemeinnützigen evangelischen Gesellschaft für Kind, Jugend und Familie mbH (KJF) übernommen worden, und zwar ebenfalls zunächst privat-gewerblich. Da hierfür aber keine Mittel beim Land angemeldet waren, beantragte die KJF nun die Aufnahme in die Bedarfsplanung und die Förderung der drei Gruppen nach dem Kinderbildungsgesetz. Damit entstehen keine neuen Plätze. Aber die Elternbeiträge fallen damit künftig unter die Beitragssatzung der Stadt Bonn und dürften für sie wesentlich günstiger werden.
     
  • Beste Chancen, am 1. März auch im Stadtrat ein Ja für weitere nötige Förderung zu bekommen, hat das Haus der Familie (HdF) der evangelischen Thomas-Kirchengemeinde. Der Jugendhilfeausschuss plädierte dafür, dem HdF für die Jahre 2012 bis 2014 einen jährlichen Zuschuss in Höhe von bis zu 20 Prozent der nachgewiesenen Gesamtkosten zu zahlen. Maximal wäre das jeweils der 2011 gezahlte Zuschuss von 44.387 Euro. Darin enthalten sind 10.000 Euro als kommunaler Anteil an der Finanzierung des Bundesprogramms Mehrgenerationenhäuser. Das HdF ist, wie berichtet, 2011 in dessen Folgeprogramm aufgenommen worden. Dabei erwartet der Bund, anders als im ersten Mehrgenerationenhaus-Projekt, dass sich die Kommunen mit 10.000 Euro verbindlich an der Finanzierung beteiligen.
     
  • Die Verwaltung hatte dem Träger jedoch bereits zuvor mitgeteilt, dass eine nachhaltige Finanzierung des Projekts durch die Stadt aufgrund der angespannten Haushaltslage ausgeschlossen ist. Daraufhin hatte sich die evangelische Thomas-Kirchengemeinde einverstanden erklärt, den erforderlichen Betrag aus dem jährlichen Zuschuss zu den Betriebskosten als kommunale Kofinanzierung für das Bundesprogramm auszuweisen. ham
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