Bodelschwinghschule in Friesdorf

Schwimmbecken bekommt neuen Hubboden

FRIESDORF.  Das Schwimmbad der Bodelschwinghschule bekommt einen neuen Hubboden und wird voraussichtlich Ende März wiedereröffnet.
Der neue Hubboden wird im Schwimmbad der Bodelschwinghschule eingebaut. Udo Sasse befestigt in den Beckenecken die notwendigen Halterungen.
								Foto: Ronald Friese
Der neue Hubboden wird im Schwimmbad der Bodelschwinghschule eingebaut. Udo Sasse befestigt in den Beckenecken die notwendigen Halterungen. Foto: Ronald Friese

Im Schwimmbecken der Bodelschwinghschule wird eifrig gearbeitet. Wo sonst Kinder ihre Bahnen ziehen und Erwachsene an Kursen teilnehmen, stehen Leitern, liegen Metallstücke. Die Betonsanierung ist bereits abgeschlossen, die neuen Fliesen sind angebracht, die Elektronik ist eingebaut. Zurzeit wird der neue Hubboden des Bades eingebaut. Wenn alles glattgeht und es keine Verzögerungen gibt, ist die rund 150.000 Euro teure Sanierung voraussichtlich Ende dieses Monats komplett beendet. Dann können die Schwimmer das Becken wieder nutzen.

Wie berichtet, ist die Schwimmhalle der integrativen Grundschule seit September des vergangenen Jahres geschlossen. Vier der Haltebolzen des Hubbodens waren weggebrochen. Grund dafür war laut städtischem Presseamt die unsachgemäße Bedienung des Bodens. Die Sanierung verzögerte sich. "Für den 40 Jahre alten Hubboden gab es keine Ersatzteile mehr", so Stefanie Zießnitz vom Presseamt der Stadt. Deswegen musste der Boden komplett ausgebaut und erneuert werden.

Das Lehrschwimmbecken ist eigentlich 2,30 Meter tief. Durch den höhenverstellbaren Boden allerdings kann es per Fernbedienung auf verschiedene Stufen eingestellt werden: 0,3 und 0,7 Meter sowie ein, 1,3 oder 1,8 Meter. So können auch Nichtschwimmer (von Schule und Vereinen) in dem Bad unterrichtet werden und Wassergymnastik machen.

"Wenn das Becken nicht genutzt wird, kann der Hubboden auf bis zu drei Zentimeter über die Wasserlinie hochgefahren werden", erklärt Zießnitz. Er fungiere dann als Abdeckung. So könne das Wasser nicht verdunsten, es müsse nicht so stark geheizt werden. Das Ergebnis: "Es gibt Einsparungen bei der Lüftung und Heizung des Wassers."

Der Hubboden wird außerhalb des Beckens angetrieben, und zwar durch einen Elektromotor, über zwei gekoppelte Winkelgetriebe. "Die Antriebswellen führen durch eine Beckenwand und bewegen vier Horizontalspindeln, die je nach Drehrichtung den Hubboden heben oder senken", so Zießnitz. Die Arbeiten sind voraussichtlich am 10. März abgeschlossen, danach folgen die TÜV-Abnahme und die hygienischen Untersuchungen.

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