Friesdorfer Pfarrzentrum

Riesiger Andrang beim 43. Andheri-Basar

FRIESDORF.  Über die Hilfsprojekte in Indien reden und schreiben ist eine Sache. Helga Dicks ist in diesem Jahr einen Schritt weiter gegangen: Die Leiterin des Friesdorfer Andheri-Basars war mit Elvira Greiner, Vorsitzende der Bonner Andheri-Hilfe, in Indien, um die diversen Hilfsprojekte zu besuchen.
Der Losverkauf läuft bestens: Klein und Groß unterstützen auf dem Basar die Projekte der Andheri-Hilfe.
							Foto: Stefan Knopp
Der Losverkauf läuft bestens: Klein und Groß unterstützen auf dem Basar die Projekte der Andheri-Hilfe. Foto: Stefan Knopp

"Wir sind in Slums gewesen bei Straßenkindern, und haben drei Tage lang in einem Camp gelebt, in dem Menschen ausgebildet werden, damit sie richtig mit Saatgut umgehen", erzählte sie auf dem 43. Basar, der am Wochenende im katholischen Pfarrzentrum der Kirchengemeinde St. Marien und St. Servatius ausgerichtet wurde.

In Hyderabad habe sie Tsunami-Opfer besucht. "Aber sie haben von der Regierung nichts bekommen, weil sie nicht an der Küste, sondern an Flüssen leben." Aber auch dort habe es Überschwemmungen gegeben. All diese Menschen unterstützt die Andheri-Hilfe.

"Wir haben inzwischen ein Budget von etwa fünf Millionen Euro", sagte Greiner. "Die Basare sind dabei eine wichtige Einnahmequelle." Daneben seien sie auch Werbung für den Verein. "Es ist schön, wie hier die ganze Gemeinde dahintersteht."

Die hatte wieder viele Stände aufgebaut und bot Gewinne an. Der Losverkauf lief bestens, und mit dem Betrieb war Dicks mehr als zufrieden: "So einen Ansturm habe ich noch nicht erlebt", sagte sie. "Wir mussten sogar die Tische noch umorganisieren und zusammenstellen, damit die Leute alle Platz hatten."

Der Erlös ist in diesem Jahr unter anderem für ein Blindenprojekt in Bangladesh bestimmt. Der Friesdorfer Andheri-Basar ist mit seinem 43-jährigen Bestehen einer der ältesten in der Geschichte des Vereins Andheri-Hilfe, den Rosi Gollmann 1967 gegründet hat.

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