Arbeitskreis Schöpfung und Umwelt

Zuspruch und Unterstützung von Papst Franziskus

BAD GODESBERG. Der Arbeitskreis Schöpfung und Umwelt am katholischen St. Martin und Severin kann sich über ermutigende Post aus dem Vatikan freuen. "Gerne erbittet Papst Franziskus Ihnen sowie allen, die Ihnen nahestehen, Gottes Schutz und Segen", schreibt Prälat Peter B. Wells vom Staatssekretariat des Heiligen Vaters den engagierten katholischen Laien.

Franziskus bitte die Godesberger weiterhin um ihr Gebet und ihr tätiges Engagement, "dass wir Menschen uns stets neu auf die Schöpfungsordnung Gottes zurückbesinnen", formuliert das vatikanische Staatssekretariat. "Wir hatten vor ein paar Wochen an Papst Franziskus geschrieben und ihm für die Enzyklika Laudato si? gedankt. Sie verleihe unserem Anliegen, die Schöpfung zu bewahren, große Kraft und Unterstützung in der Gemeinde vor Ort", erläutert Thomas Großmann vom Arbeitskreis.

Seit 2005 seien sie an St. Martin und Severin aktiv für biologisch-regional fairen Einkauf, die Nutzung grünen Stroms, den nachhaltigen Umgang mit Kleidung, die Nutzung umweltfreundlicher Beförderungsmittel, hatte sich Großmann mit Stephanie Schaerer, Ulrich Rau, Martin Wolbers, Sabina Schröter-Brauß, Clemens Rieger und Bernhard Burdick dem Papst vorgestellt. Auch Pater Francis hatte mitgezeichnet.

Ein jährlicher Schöpfungstag und Beiträge zu Fronleichnam und zum Misereor-Fastensonntag verschafften der Idee Außenwirkung. "Obwohl der Sachausschuss von der Stadt Bonn und unserem Diözesanrat sogar ausgezeichnet wurde, erleben wir in unserer ehrenamtlichen Arbeit auch viel Zurückhaltung, Gleichgültigkeit und sogar Widerstand bei den Menschen in der Gemeinde", klagen die Laien. Wie berichtet, war der Arbeitskreis mit dem Titel "Bonner Klimabotschafter" und dem Anton-Roesen-Preis 2012 des Diözesanrats im Erzbistum ausgezeichnet worden.

Die neue Enzyklika des Papstes hingegen biete endlich ein reichhaltiges Angebot von Vorschlägen für ein sinnvolleres Leben im Einklang mit der Schöpfung, übermittelten die Godesberger dem Heiligen Vater. "Sie sprechen uns in weiten Passagen aus der Seele." Franziskus spricht den Godesbergern nun im Antwortschreiben seines Assessors deutlich Mut zu. Er bekräftige die Bedeutung einer ganzheitlichen Ökologie, die neben der Umwelt auch die Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft umgreife, lässt Franziskus mit Dank ausrichten. Es müsse im menschlichen Tun immer darum gehen, "eine würdigere Umgebung gestalten zu können."