Efeu zurückgeschnitten

Unbekannter Eigentümer hübscht Aennchen in Bad Godesberg auf

Das Efeu am Aennchen ist gestutzt, die Zukunft aber weiter unklar.

Das Efeu am Aennchen ist gestutzt, die Zukunft aber weiter unklar.

Bad Godesberg. Die Traditionsimmobilie "Aennchen" wurde aufgehübscht. Das haben jüngst Passanten in Bad Godesberg beobachtet. Derweil ist weiter unklar, wer der neue Eigentümer des Hauses ist. Die Zukunft ist weiter unklar.

Am „Aennchen“ tut sich was. Wie Passanten jetzt beobachteten, wurde das Efeu rund um Godesbergs – neben Godesburg und Redoute – bekannteste Immobilie zurückgeschnitten. Möglicherweise geschah das in vorauseilendem Gehorsam des weiterhin unbekannten neuen Eigentümers.

Die Godesberger Bezirksvertretung hatte bei ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause die Stadt beauftragt, Kontakt mit dem neuen Eigentümer aufzunehmen, um dem zunehmenden Eindruck der Verwahrlosung des Traditionshauses entgegenzuwirken.

Wie Vize-Stadtsprecher Marc Hoffmann auf Anfrage mitteilte, ist die Stadt bislang noch nicht in dieser Angelegenheit in Aktion getreten. Laut Hoffmann soll demnächst die Bad Godesberger Bezirksverwaltungsstelle tätig werden, um das Erscheinungsbild zu verbessern.

Die Traditionsimmobilie war vor knapp zwei Jahren, im September 2015, vom letzten Pächter aufgegeben und dann von der Eigentümerfamilie aus dem Vorgebirge verkauft worden. Seither steht das Haus leer. Ein arabischer Name am Briefkasten nährt die Spekulationen, dass es sich beim Eigentümer um eine Person aus dem arabischen Raum handelt.