Vom 13. bis 15. September am Rhein

Stadtfest in Bad Godesberg will Woodstock-Flair bieten

Freuen sich auf das Bad Godesberger Stadtfest: Roman Gawellek (von links), Jasmin Lenz, Jürgen Bruder, Mirko Feld, Rolf „Rowi“ Ditz, Volkmar Kramarz und Konrad Pyc.

Freuen sich auf das Bad Godesberger Stadtfest: Roman Gawellek (von links), Jasmin Lenz, Jürgen Bruder, Mirko Feld, Rolf „Rowi“ Ditz, Volkmar Kramarz und Konrad Pyc.

Bad Godesberg. Die Organisatoren vom Verein Stadtmarketing warten mit einem buntem Programm, vielen Ständen und einem verkaufsoffenem Sonntag auf. Vom 13. bis 15. September wird drei Tage lang gefeiert.

50 Jahre ist es her, dass Janis Joplin, The Who, Jefferson Airplane oder Ten Years After beim Woodstock-Festival Geschichte schrieben – und für ein unvergleichliches Erlebnis sorgten. So auch bei Volkmar Kramarz, der als 15-Jähriger live dabei gewesen ist. Zumindest Freitag und Samstag. Sonntag nämlich ging es mit den Eltern Richtung Heimat. „Mein Vater hatte festgestellt, dass dort ein Jimi Hendrix spielen sollte. Und er meinte, dass der irgendetwas mit Drogen zu tun hatte“, erinnert er sich und schmunzelt.

Beim Stadtfest, das der Verein Stadtmarketing vom 13. bis zum 15. September in Bad Godesberg veranstaltet, kann Musiker Kramarz noch einmal in Erinnerungen schwelgen. Am Samstag nämlich rocken Taste of Woodstock die Bühne – bevor Kramarz mit „Rowi & Friends“ für Stimmung sorgt. Und zwar „authentisch, kompromisslos und ohne jeden Schnörkel“, wie Sänger Rolf „Rowi“ Ditz beschreibt.

Darüber hinaus treten viele weitere Gruppen auf den Bühnen am Theaterplatz und Am Fronhof auf. Außerdem gibt es täglich von 11 bis 22 Uhr zahlreiche Aktionen für Groß und Klein, Stände, Essen, Trinken, Karussells, Gewinnspiele und den verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Wer möchte, kann außerdem einen E-Scooter Probe fahren – Anleitung inklusive.

„Wir wollen mehr bieten als das, was überall bekannt ist“, sagt Mirko Feld von der Sparkasse Köln/Bonn, der mit Jasmin Lenz von Radio Bonn/Rhein-Sieg an allen drei Tagen die Moderation übernimmt. Feld meint damit nicht nur den Programmmix, sondern auch das vielfältige Angebot. Dem die Besucher gut zusprechen, wie er hofft. Denn: „Das Stadtfest ist eine Non-Profit-Veranstaltung und wird größtenteils über den Getränkeverkauf finanziert.“

Vorbote des Stadtfestes ist übrigens der französische Markt, der ab Mittwoch, 11. September, täglich von 10 bis 19 Uhr in der Alten Bahnhofstraße geöffnet hat. Offizieller Fassanstich mit Bezirksbürgermeister Christoph Jansen ist dann am Freitag, 13. September, um 17 Uhr auf der großen Bühne auf dem Theaterplatz.

Im Anschluss wechseln sich drei Tage lang Musik und Karneval, Kinderprogramm und Tanzvorführungen ab – bis Aach und Kraach am Sonntag das Stadtfestprogramm quasi zu Ende bringt. „Wir sind eine bönnsche Band“, betont Roman Gawellek. Sie verbindet eigene Stücke mit Adaptionen, das Repertoire umfasst verschiedene Stilrichtungen, reicht von Heavy Metal über Funk bis hin zu Rock und Rap. Das Besondere: Die Lieder wurden alle neu vertextet. In rheinischer Mundart. So wird etwa Billy Joels „Piano Man“ kurzerhand zum „Klimpermann“. Wie das klingt? Davon kann sich Mitte September jeder selbst überzeugen.