Wissenschaft und Comedy

Science Slam in Bonner Forschungszentrum Caesar

Bei einem Science Slam, wie er Ende Juni in Bonn stattfindet, ist das Publikum die Jury.

Bei einem Science Slam ist das Publikum die Jury.

Hochkreuz. Fünf Science-Slammer treten am Donnerstag im Forschungszentrum Caesar auf. Dabei werden Wissenschaft und Humor verbunden. Die Themenfelder reichen von Nanoteilchen bis zur Jesusforschung.

An diesem Donnerstag, 20. September, wird das Forschungszentrum Caesar erneut Schauplatz einer unterhaltsamen Begegnung zwischen Wissenschaft und Comedy. Mitveranstalter ist der Bonner Ableger der international Genetically Engineered Machine (iGEM) competition, einem internationalen Wettbewerb für Studierende auf dem Gebiet der Synthetischen Biologie.

Fünf Science-Slammer verbinden dort ab 19 Uhr Wissenschaft mit Comedy und rücken Forschungsthemen mit viel Humor und Neugierde ins Scheinwerferlicht. Ihre Aufgabe ist es dabei, die Zuhörer mit ihren zehnminütigen Vorträgen zum Lachen und Staunen zu bringen. Zum Schluss entscheidet das Publikum, wer die "Caesar-Science-Slam-Krone" 2018 tragen wird.

Mit dabei sind: Ulrike Neumann, Bioökonomin aus Hohenheim, mit dem Vortrag "Entzündlich - Was tun wenn's brennt?"; Lars Dittrich, Neurowissenschaftler und Schlafforscher, spricht zum Thema: "Bist du wirklich müde, oder glaubst du es nur?" Ann-Charlott Schneider legt dar, "warum Gefäße für Hornhauttransplantation schlecht sind". Stefan Schneider verbindet Neurowissenschaft mit Religion mit der Frage: "Wäre Jesus dement geworden?", und Matthias Mader erklärt: "Unsichtbar sehen - wie man durchsichtige Nanoteilchen detektiert". Die Veranstalter rechnen für Donnerstag mit großem Andrang und empfehlen deshalb frühzeitiges Erscheinen. Zur Stärkung zwischen den Lesungen gibt es Brezeln und Getränke.