Körbe werfen mit den Profis

Schüler trainieren mit den Telekom Baskets

Godesberg International School
Training mit den Baskets.hinten links Nemanja Djurisic, Bogdan Sucin, Malcolm Hill.

Godesberg International School Training mit den Baskets.hinten links Nemanja Djurisic, Bogdan Sucin, Malcolm Hill.

Bad Godesberg. Schüler der Bonn International School trainieren bei einem Schulprojekt zusammen mit professionellen Sportlern. Es soll die Zusammengehörigkeit zwischen den Schülern stärken.

„Are you ready?“, rief der Physiotherapeut der Telekom Baskets, Bogdan Suciu, den 42 Schülern der Bonn International School (BIS) am Freitagmorgen in der Turnhalle an der Martin-Luther-King-Straße auf Englisch zu. Nachdem diese ihm mit lautem Jubel geantwortet hatten, konnte das Training mit den Profis beginnen. „Hart aber fair“ sollte die Sportstunde mit den Spielern der Baskets werden, kündigte Suciu an.

Mit dabei waren Schüler von der sechsten bis zur neunten Klasse, die das Training bei der Schüleraktion „Baskets@school“, gewonnen hatten. Organisiert wurde die Veranstaltung, die mit diesem Mal bereits in die vierte Runde geht, von der Telekom und dem Basketballverein. Unter den teilnehmenden Spielern der Bundesligisten befanden sich Ron Curry, Nemanja Djurisic, Malcolm Hill, Antony DiLeo und Assistant Coach Chris O'Shea - eine internationale Mannschaft traf also auf eine Gruppe internationaler Schüler.

Kinder sollen zur Bewegung ermutigt werden

Die Stunde wurde so gestaltet, wie es die professionellen Spieler gewohnt sind: Zuerst spielten jeweils zwei Schüler gegeneinander. Gewonnen hatte, wer als erstes einen Korb warf. Danach wurde sich gemeinsam aufgewärmt: In Liegestützposition wurde auf allen Vieren aufeinander zugekrabbelt. Im Anschluss ließen Profis und Schüler ihre Arme rotieren. Dann wurde mit Bällen gedribbelt. Als besondere Herausforderung mussten sich die Nachwuchssportler dabei die Hände schütteln. Es folgten Liegestütze, Hampelmänner und Übungswürfe auf den Basketballkorb. Die Kinder hatten bei dem Training sichtlich ihren Spaß – beim Spielen zeigten sie vollen Körpereinsatz und waren angriffslustig. „Sie sind super und motiviert“, kommentiert Suciu das rege Treiben auf dem Spielfeld. „Unter ihnen sind gute Spieler. Man merkt, dass einige auch in Vereinen aktiv sind.“

Neben der Stärkung des Selbstbewusstseins, dem Aufbau von Teamfähigkeit und der Ermutigung zu mehr Eigeninitiative, soll das Projekt vor allem Bewegung fördern. Der 14-jährige Carlo Guariño spielt in seiner Freizeit häufig Basketball, was man ihm angesichts seiner Dribbelkünste ansehen konnte. „Ich denke aber nicht, dass ich mal Profibasketballer werden will“, so Guariño. „Das Sportangebot soll die Zusammengehörigkeit zwischen den Schülern stärken“, sagte Natalie Niklas, Öffentlichkeitsreferentin der Schule.