Nach Anlagenstörung

Rüngsdorfer Freibad öffnet wieder am Donnerstag

Rüngsdorf/Friesdorf. Die Schließung des Rüngsdorfer Panoramabads wegen einer Störung hat am Ende doch ein wenig länger gedauert als geplant. Das Bad wird erst an diesem Donnerstag wieder öffnen.

Ein Hinweis hinter dem heruntergelassenen Rollgitter am Eingang kündigte am Mittwoch noch an, dass die Stadt das Kassenhäuschen voraussichtlich um 13.30 Uhr wieder öffnen wird. Am Nachmittag stellte sich dann heraus, dass die ersten Schwimmer erst am Donnerstag ab 6.30 Uhr wieder ins Wasser können. Auch am Friesdorfer Schwimmbad lief am Mittwoch nicht alles glatt: Dort rückte die Feuerwehr an.

Deren Sprecher Frank Frenser sagte auf Anfrage, dass die Firma Bosch die alte Gaswarnanlage, die sie selbst betreibt, austauschte. Sie überwacht die Dosierungsanlage für Chlor. Ohne den genauen Grund zu kennen, wurde um 14 Uhr Alarm ausgelöst. Als die Feuerwehr eintraf, wurden die Helfer von den Bosch-Mitarbeitern darüber informiert, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt habe und niemand in Gefahr sei. Der Badbetrieb konnte ohne Störung weiterlaufen, so die Feuerwehr.

Im Panoramabad rückte am Mittwochnachmittag ein Techniker aus dem Cochemer Raum an, um den Ausfall der Wasseraufbereitungsanlage zu untersuchen. Ohne sie ist nach Angaben von Markus Schmitz vom Presseamt der Stadt keine geregelte Chlordosierung möglich. Wie berichtet, hatte es zuvor bei Reparaturarbeiten einen Stromausfall gegeben.

Der Schaden steht nicht im Zusammenhang mit einem Stromausfall im August 2017, als die Stadt einen Defekt der elektrischen Anlage meldete. Bis kurz vor Start der jetzigen Freibadsaison wurde in Rüngsdorf die alte Filteranlage instandgesetzt. Dabei handelte es sich um eine Notreparatur für 250.000 Euro. Ab Herbst soll die marode Technik abgerissen werden. An die Stelle rückt ein Raum mit Stahldruckfiltern. Außerdem werden neue Pumpen eingebaut. Insgesamt kostet das 1,25 Millionen Euro.