Kennedyallee 62-70

Postbank verkauft Gebäudeensemble in Plittersdorf

Die Postbank verkauft die Liegenschaft an der Kennedyallee 62-70.

Die Postbank verkauft die Liegenschaft an der Kennedyallee 62-70.

BONN. Die Postbank hat ihre Liegenschaft an der Kennedyallee verkauft. Die Postbank-Mitarbeiter bleiben aber zunächst noch bis Ende 2021 an dem Standort, bevor sie umziehen.

Die Postbank hat ihre Liegenschaft an der Kennedyallee 62-70, in der rund 1500 Mitarbeiter tätig sind, an die Düsseldorfer Gerchgroup verkauft. Der Investor erklärte, dass er auf dem 32.000 Quadratmetern großen Grundstück Wohnungen und Büroräume errichten will.

Wie Postbank-Sprecher Tim Rehkopf sagte, stehe der Verkauf in Zusammenhang mit den Plänen der Postbank, acht von neun Bonner Standorten am Bundeskanzlerplatz (Neubau des ehemaligen Bonn-Centers) und damit das Gros der insgesamt 3000 Bonner Mitarbeiter im neuen Gebäude unterzubringen. Käufer und Verkäufer haben einen Mietvertrag vereinbart. Die Postbank-Mitarbeiter bleiben bis Ende 2021 an der Kennedyallee und werden erst dann umziehen.

Die Gerchgroup will diese Zeit nutzen, um ein Bebauungsplanverfahren auf den Weg zu bringen. Auf dem Areal sollen 40.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche entstehen. Davon sei ein Großteil für frei geförderten sowie geförderten Wohnraum vorgesehen. Zur Kennedyallee plant der Investor Büros und einen Kindergarten. Der Rückbau der bestehenden Gebäude aus den 1970er Jahren ist Anfang 2022 nach dem Auszug der Postbank terminiert.

Gerchgroup will in Bonn 130 Millionen investieren

„Wir wollten seit Jahren gerne ein Projekt in Bonn realisieren, leider hatte es bisher nicht geklappt“, sagt Mathias Düsterdick, Vorstandschef der Gerchgroup AG, die 130 Millionen Euro in das Projekt investieren will. Nach eigenen Angaben betreut die AG ein Projektentwicklungsvolumen von derzeit fünf Milliarden Euro. Das Unternehmen ist seit 2015 am Markt. Die beiden Gründer waren zuvor beim Projektentwickler PDI Property Development Investors tätig.