Katholische Kirche

Neues Priesterteam formiert sich

BAD GODESBERG. Das Erzbistum Köln hat für die Priesterstellen in Bad Godesberg mehrere Personalentscheidungen bekannt gegeben.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, hat Erzbischof Kardinal Meisner Pater Gerd-Willi Bergers mit Wirkung zum 1. Oktober zum Pfarrvikar der Gemeinde Sankt Marien und Sankt Servatius ernannt.

Wie es bereits Dechant Wolfgang Picken während der jüngsten Pfarrversammlung in Friesdorf angedeutet hatte, wird der Montfortaner Pater in Friesdorf die Nachfolge von Pater Pauly antreten, der dann in den Seelsorgebereich "Am Ennert" versetzt wird. Pater Bergers wird eine Wohnung im Pfarrhaus von Sankt Servatius beziehen.

Zudem hat der Erzbischof Clarissa Vilain zum 1. September zur Pastoralreferentin im Burgviertel ernannt, wo sie eine halbe Stelle bekleiden wird. Die Theologin arbeitet bereits seit Sommer 2011 mit einem begrenzten Stundenumfang im Burgviertel.

Dorthin sollen zusätzlich zwei ostafrikanische Patres kommen, die derselben Ordensgemeinschaft wie Pater Innocent angehören. Wohnen werden die drei Geistlichen gemeinsam im Pfarrhaus St. Marien, das derzeit zu diesem Zweck umgebaut wird.

Nach Einschätzung von Dechant Picken sind auch für die Südgemeinde zeitnah personelle Entscheidungen zu erwarten. Wie berichtet, werden in diesem Jahr Pfarrer Helmut Powalla und Pastoralreferentin Rebekka Koller-Walbröl die Gemeinde verlassen. Picken geht davon aus, dass der Erzbischof zwei neue Pfarrvikare in die Gemeinde Sankt Martin und Severin schicken wird und die Ernennungen nach Ostern erfolgen werden.

Mit der Gründung eines katholischen Seelsorgebereichs werden die drei Seelsorgeteams der Godesberger Gemeinden zu einem Team vereint, das dann aus sechs Priestern und fünf Laienseelsorgern im aktiven Dienst bestehen soll. Hinzu kommen laut Dekanat die beiden neuen afrikanischen Patres, einige Subsidiare und Ruhestandsgeistliche und die Unterstützung der ansässigen Ordensgemeinschaften der Franziskaner und Jesuiten.

Die Personalpolitik des Erzbistums im Zusammenhang mit dem "Prozess 2013" hatte in der jüngsten Vergangenheit bekanntlich zu heftigen Auseinandersetzungen geführt.