Turnier im Bad Godesberger Panoramapark

Neuer Rekord für Godesberger Boules Club

Beim Boules-Turnier im Panoramapark messen sich die Spieler.

Beim Boules-Turnier im Panoramapark messen sich die Spieler.

Bad Godesberg. Mehr Teilnehmer als je zuvor beim Vatertagsturnier. Am späten Abend ging das Spiel bei Flutlicht weiter.

Im Panoramapark oberhalb des Von-Sandt-Ufers flogen den ganzen Donnerstag lang die Kugeln: Der 1. Boules Club Pétanque Bad Godesberg hatte zu seinem dritten „Vatertagsturnier“ eingeladen. Auf den Wegen, die allesamt zu Boule-Bahnen umfunktioniert wurden, war es fast ein bisschen eng: 220 Spieler in 110 Teams tummelten sich im Park – so viele wie nie zuvor bei einem Vatertagsturnier.

Zu verdanken war das sicherlich auch dem guten Wetter. Den ganzen Tag lang strahlte die Sonne über Bonn. Neben Hobby- und Bundesligaspielern aus der Region lockte das Turnier auch viele Teilnehmer aus dem Ruhrgebiet. Sogar aus den Niederlanden und Belgien waren Spieler angereist. „Sehr gute sogar“, wusste Sebastian Stentenbach vom Boules Club. Statt selbst zu spielen, unterstützte der Nationalspieler und mehrfache deutsche Meister die Turnierleitung.

Gespielt wurde zunächst drei Runden lang nach dem „Schweizer System“, um die Partien möglichst gerecht zu gestalten. Danach ging es für die besten 16 Teams im A-Turnier und für die Plätze 17 bis 32 im B-Turnier nach dem K.o.-Prinzip weiter. Doch für die restlichen Mannschaften war der Tag noch nicht vorbei: Im sogenannten Consolante-Turnier durften sie in weiteren Runden „Schweizer System“ ihren eigenen Sieger ermitteln.

Preise gab es in allen Turnieren und bei einem Startgeld von zehn Euro pro Team lohnte sich ein bisschen Ehrgeiz: Die Erstplatzierten bekamen eine Prämie in Höhe von 260 Euro. Wegen der vielen Teilnehmer dauerten die Spiele bis in die späten Abendstunden hinein. Selbst nach Sonnenuntergang war nicht ans Aufhören zu denken: Für ausreichend Licht hatte der Boules Club mit einer Flutlichtanlage schon vorher gesorgt.