Bonn International School

Musical: Bonner Schüler kämpfen gegen Wassermonster

Keine Angst vor der Riesenkrake: 150 Schüler der Bonn International School bieten dem blauen Monster die Stirn.

Keine Angst vor der Riesenkrake: 150 Schüler der Bonn International School bieten dem blauen Monster die Stirn.

Bas Godesberg. Beim Musical „White Cliffs“ an der Bonn International School dreht sich alles um Zusammenhalt und Freundschaft. Mit ihren Liedern, echten Ohrwürmern, kämpfen die Grundschüler gegen den bösen Octopus. Aufführungen sind am Donnerstagabend und Freitagmorgen.

Was muss es schön sein, an den traumhaften Kreidefelsen von Dover zu wohnen. Wenn da nicht die schwarzen Ritter wären, streitende Königinnen und sogar ein riesiges Monster aus dem Meer. Ob das besiegt werden kann, können die Zuschauer des Musicals „White Cliffs“ erfahren, das 150 Grundschüler der Bonn International School (BIS) an diesem Donnerstag ab 18 Uhr und an diesem Freitag ab 10.30 Uhr aufführen – eine komplette Eigenproduktion in englischer Sprache.

Nach dem Erfolg von „Seven Mountains“ vor zwei Jahren im Brückenforum Beuel hat Musiklehrer Marc Unkel erneut zu Stift und Notenpapier gegriffen, um als Fortsetzung der Geschichte den Bewohnern des hiesigen Siebengebirges eine neue Aufgabe zu geben.

Eben noch haben sie den bösen Drachen besiegt und eilen nun den Menschen der White Cliffs zu Hilfe, die zwischen dem Ort Sandwich und dem Dark Castle leben. „Es gibt viele Verwicklungen“, verspricht Unkel, der Komposition studiert hat und im neuen Stück Jazz, Rock und klassische Elemente miteinander verknüpft, alles gespielt von Profimusikern.

Den Octopus besiegen

Da macht das Singen viel Spaß. Bei „Flying with the Wind“ bittet Unkel bei der Generalprobe den Chor, die leisen Passagen gefühlvoll zu singen, bevor der Song zum Refrain anschwillt und die jungen Stimmen die Tonleiter immer weiter nach oben klettern.

Es ist die einzige Chance der Menschen im Finale, wo alle Kinder auf der Bühne stehen, um mit einem Riesen den grausigen Octopus zu besiegen. Erzähler Jack (11) aus der fünften Klasse macht klar, dass es egal ist, ob man groß, klein, arm oder reich ist. Zusammen sind alle stark, Freundschaft ist wichtig, lautet die Botschaft des Musicals, das mit seinen Liedern das Böse vertreibt.

„Change my Way“ hat wohl das größte Hitpotenzial. „Jeder liebt das Lied“, sagt Eli (10). Mit der gleichaltrigen Tanja aus Indonesien tritt sie als Kräuterfee auf. Carlo (10) ist Pirat. „Ich spiele einen alten Zwerg, erschrecke Leute und mache Quatsch“, sagt William (10) mit englischer und deutscher Staatsbürgerschaft. An der BIS sind laut Schulsprecherin Ag Boud 75 Nationen vertreten, was sich auch beim Musical widerspiegelt. Auch die Eltern haben sich mächtig ins Zeug gelegt und beim aufwendigen Bühnenbild und den Kostümen geholfen.

Die Vorstellungen an der Martin-Luther-King-Straße 14 sind kostenlos. Mehr zur Schule auf www.bonn-is.de.