Veranstaltung am Konrad-Adenauer-Gymnasium

Leonard Lübke gewinnt Vorlesewettbewerbs

Sieger Leonard Lübke liest eine selbstgewählte Textpassage.

Sieger Leonard Lübke liest eine selbstgewählte Textpassage.

PENNENFELD. Das Konrad-Adenauer-Gymnasium wählt Leonard Lübke zum besten Vorleser der sechsten Klasse. Der Sechstklässler darf nun an der Regionalrunde teilnehmen.

Bei gedämpfter Beleuchtung wurde in der Aula des Konrad-Adenauer-Gymnasiums am Montagmorgen der besten Vorleser der sechsten Klasse gekürt. Der jährliche Vorlesewettbewerb entscheidet über den Schulsieger, der danach an der Regionalrunde teilnehmen darf. Ausgerichtet wird dieser Wettbewerb vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Die drei Teilnehmer Konrad Fleischer, Leonard Lübke und Lasse Rössler mussten sich dafür in der ersten Runde mit selbst ausgewählten Büchern vor den gespannten Mitschülern beweisen. Danach hieß es den Fremdtext „Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren zum Besten zu geben.

„Dieser Wettbewerb hat am Konrad-Adenauer-Gymnasium eine alte Tradition und reicht schon mehrere Jahrzehnte zurück“, sagte Nadine Kühlwetter, die die Leseförderung der Schule leitet. Bewertet wurde nach den Kategorien Interpretation, Lesetechnik und Auswahl der Textpassage.

Reisen steht im Fokus der Texte

Konrad Fleischer eröffnete mit dem Jungendbuch „Tom Gates: Bitte nicht stören. Genie bei der Arbeit“ von Liz Pichon. Darin verliert der Held Tom Gates immer wieder sein Miniaturschlagzeug. Leonard Lübkes Wahlbuch „Australien? Australien!“ von Tino Schrödl war eine witzige Lektüre und brachte einige Schüler zum Kichern: Die Geschichte beginnt mit Meo, einem Außenseiter in der Schule. Lasse Rössler las aus Antonia Michaelis' „Das Geheimnis des 12. Kontinents“, in dem die Hauptfigur Karl aus dem Waisenhaus flieht, sich den „winzigen“ Seefahrern anschließt und mit ihnen fortan Abenteuer besteht.

Lindgrens Klassiker wurde von allen drei Teilnehmern so überzeugend interpretiert, dass die Jury nur schwer eine Entscheidung fällen konnte, wie Organisatorin Ursula Schetter erklärte. Um die Bedenkzeit für das wartenden Publikum zu überbrücken, gab der Unterstufenchor noch eine musikalische Zugabe mit „Oh, Tannenbaum“. Danach standen die Sieger fest: Den ersten Platz belegte Leonard Lübke, den Zweiten Konrad Fleischer, und der Dritte ging an Lasse Rössler. Alle wurden mit einer Urkunde und einem neuen Buch durch Schulleiter Guido Trimpop ausgezeichnet. Leonard kommentierte seinen Sieg: „Damit hätte ich nicht gerechnet. Geübt hatte ich aber zwei Tage lang, indem ich meinen Text einmal bis zweimal las.“