Bad Godesberger Dekanatswallfahrt

Knapp 1000 Katholiken pilgern nach Andernach

Wallfahrt nach Andernach: Mehr als 130 Messdiener dienen im Gottesdienst im Mariendom.

Wallfahrt nach Andernach: Mehr als 130 Messdiener dienen im Gottesdienst im Mariendom.

BAD GODESBERG/ANDERNACH. Knapp 1000 Pilger aus Bad Godesberg hatten sich am Samstag bei der zwölften Bad Godesberger Dekanatswallfahrt auf den Weg nach Andernach gemacht. Das Leitwort lautete "Zusammen gehen".

Die Mehrzahl der pilgernden Gläubigen waren Kinder und Jugendliche. "Die lebendige Teilnahme so vieler Menschen beeindruckt jedes Jahr. Sie zeigt die große Lebendigkeit der katholischen Gemeinden in Bad Godesberg und ihren wachsenden Zusammenhalt", sagte Dechant Wolfgang Picken.

Die Kirchengemeinde in Andernach stellte die Kirche und die gemeindlichen Räumlichkeiten zur Verfügung. Ein Geistlicher der Gemeinde betonte bei seiner Begrüßung, dass man in der langen Geschichte der Stadt Andernach aus nördlicher Richtung meistens Bedrohungen erwartet habe.

Heute aber sei man erstaunt und froh über diesen ungewöhnlichen geistlichen Ansturm aus Bad Godesberg: "Wir wünschen, dass etwas von ihrer Begeisterung hier bleibt." In der Messe sang eine Vereinigung der Bad Godesberger Kirchenchöre.

Mehr als 130 Messdiener dienten im Gottesdienst, zehn Priester standen am Altar und zelebrierten den Gottesdienst unter Leitung von Dechant Picken. Parallel gab es einen Kleinkindergottesdienst, die jungen Familien kehrten zur Gabenbereitung in den Mariendom zurück. Auf dem Vorplatz der Kirche nahmen die Gläubigen gemeinsam das Mittagessen ein, das der Malteser Hilfsdienst zubereitet hatte.

Anschließend standen Stadt- und Kirchenführungen auf dem Programm, für die größeren Kinder gab es eine Rallye, die kleinen wurden von einem Clown unterhalten. Zum Abschluss sorgte offenes Singen für gute Stimmung, und nach einer Andacht spendeten die Priester den Segen.

"Von einer Buspanne und der Tatsache abgesehen, dass ein Versorgungswagen auf der Autobahn liegen geblieben ist, haben wir eine wundervolle Zeit verbracht. Beeindruckend wie lebendig und bestärkend Gemeinschaft sein kann", so Christoph Veit, der technische Wallfahrtsleiter. (ga)

Zahl der Pilger nähert sich 1000er-Marke