Diskussion geht weiter

Klufterplatz wird ab Februar 2018 saniert

Die geplante Boulebahn soll an dieser Stelle, am nördlichen Ende des Klufterplatzes, entstehen.

Die geplante Boulebahn soll an dieser Stelle, am nördlichen Ende des Klufterplatzes, entstehen.

Bad Godesberg. Die Debatte um eine Boulebahn in Friesdorf dauert an. Nach dem Bericht über die geplante Umgestaltung des Klufterplatzes ist im sozialen Netzwerk Facebook eine lebhafte Diskussion darüber entbrannt.

Eine Boulebahn – ja oder nein? Nach dem Bericht über die geplante Umgestaltung des Klufterplatzes ist im sozialen Netzwerk Facebook eine lebhafte Diskussion darüber entbrannt. Mittlerweile nennt die Stadt auch einen Termin, wann der Platz saniert werden soll: im Februar 2018.

Dieser Termin gilt nach Angaben von Isabel Klotz vom Presseamt dann auch für die Verschönerungen des Dorfplatzes in Lannesdorf und des Marktplatzes in Mehlem. „Die Bauzeit beträgt etwa drei Monate“, sagt sie. Die endgültigen Planungen müssten allerdings im Herbst noch die Zustimmung der Politiker in der Bezirksvertretung Bad Godesberg erhalten. Wie berichtet, wünschen sich einige Friesdorfer die Boulebahn lieber woanders, etwa am Freibad Friesi um die Ecke.

Denn ihrer Meinung nach werde es sonst auf dem Klufterplatz zu laut: nicht nur durch aneinanderklackende Kugeln, sondern auch das Gegröle der Spieler. „Für manche sind auch Federballspieler zu laut. Einfach weil gute Laune mit Lachen und Quatschen verbunden ist“, schreibt etwa einje in der geschlossenen Facebook-Gruppe „Du kommst aus Bad Godesberg, wenn“.

Die Meinungen gehen auseinander

Eine Andere meint: „Petanque spielen heißt, dass sich Generationen – ob alt, ob jung – treffen, um sich an diesem Spiel/Sport zu erfreuen, miteinander zu reden, ein Glas Wein zu trinken, Neuigkeiten auszutauschen.“ Auf Gemeinsamkeit, die den Platz belebt, setzen auch die Politiker, die gegen eine Bahn weit ab vom Schuss sind. So äußern einige auch die Befürchtung, dass eine Boulebahn schnell verdrecken, als Hundeklo verrotten und voller Glas sein könnte. Das müsse aber nicht passieren, findet ein Facebook-User und nennt als positives Beispiel die Bahn in Duisdorf, wo er mit seinen beiden Enkeln häufiger spielen geht.

Eine andere Bürgerin wirbt dafür, dass die Godesberger oft und regelmäßig zum Boulen vorbeikommen: „Alle schwärmen für südländisches Flair – ja, dann raus auf die Straße, Leute“, sagt sie. Mittlerweile gibt es auch eine Internetumfrage zum Thema: 99 Teilnehmer sind bislang für die Bahn am nördlichen Ende des Klufterplatzes, 40 dagegen. Die gesamte Sanierung, bei der vor allem die tristen Betonplatten gegen neue ausgetauscht werden sollen, kostet 138.000 Euro. In Lannesdorf gibt die Stadt 48.000 Euro aus, in Mehlem 84.000.