Sanierung in Bad Godesberg

Klufterplatz soll stolperfrei werden

Der Klufterplatz in Bad Godesberg soll saniert werden.

Der Klufterplatz in Bad Godesberg soll saniert werden.

BAD GODESBERG. Verantwortliche informieren über die anstehende Sanierung des Klufterplatzes in Bad Godesberg. Die Arbeiten sollen bis 2017 andauern. Und es soll eine Boulebahn auf dem Platz geben.

Wie es um die Sanierung des Klufterplatzes steht, war Thema der zweiten Herzenssprechstunde für Bad Godesberg-Nord. Vertreter des Friesdorfer Ortsausschusses und die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Hillevi Burmester gaben Einblick in den aktuellen Stand. Man rechne jetzt nach Ausschreibung der Vermessung des zentralen Dorfplatzes mit einem halben Jahr Arbeiten, sodass ab Mitte des Jahres die konkreten Planungen beginnen könnten, sagte Ortsausschuss-Geschäftsführer Udo Forster.

In der vorangegangenen Herzenssprechstunde des Generationennetzwerks Bad Godesberg hatten Bürger angemahnt, dass im Rahmen der Sanierung die Stolperfallen für Gehbehinderte, Rollstuhl- und Kinderwagenfahrer entfernt und Bordsteine abgesenkt werden müssten. Zudem vermisse man an einer der Bushaltestellen am Klufterplatz gerade für ältere Fahrgäste Sitzbänke. „Auch diesen Wunsch nehmen wir gerne in die Planungsgespräche mit der Verwaltung auf“, versprachen Forster sowie der zweite Ausschussvorsitzende Wolfgang Klaile und Zeugwart Peter Metz. Hochstehende Wurzeln würden im Zuge der Neugestaltung mit einem anderen Belag ohnehin verschwinden, Bordsteine gesenkt.

Man plane, neue Fahrradständer und einen festen Bücherschrank für Leseratten aufzustellen und den Brunnen zu reparieren. Es seien grundlegende Aufgaben wie die Neuverlegung von Leitungen auszuführen, ergänzte Hillevi Burmester. Sie rechne damit, dass die Arbeiten bis ins Jahr 2017 andauern würden. Wenn die Fläche ohnehin entsiegelt werde, wolle man auf dem Klufterplatz eine Boulebahn einrichten, fügten Jörg Liesen und Nicole Isermann von den Boule-Freunden Friesdorf hinzu. Spieler könnten sich, so der Plan, ihre Boulekugeln später gegen einen Pfand in den Geschäften im Umkreis holen. „Wir sind für unser Projekt auf Spenden von 6000 Euro angewiesen“, sagte Liesen. Man sei auf gutem Wege, diese Summe bereitstellen zu können.

Auch für weitere Probleme, die Bürger in der Herzenssprechstunde auf den Tisch gebracht hatten, wurden Lösungen gesucht. Den für Fußgänger und Fahrradfahrer gefährlichen Engpass an einem zentralen Geschäft am Platz wolle sie in der Bezirksvertretung ebenso thematisieren wie das Fehlen eines sicheren Übergangs an der Servatiusstraße, Einmündung Zellerstraße, versprach Burmester. Keine Lösung gab es dagegen für die Anfrage nach einem separaten Schwimmtermin für Frauen und kleine Kinder im „Friesi“. Boris Krickow, Vorsitzender der Freibad-Freunde Friesdorf, verwies auf die ohnehin starke Nutzung des vergleichsweise kleinen Bads, versprach aber, das Anliegen einiger Frauen in die städtischen Gremien hineinzutragen.

Die nächste Herzenssprechstunde tagt am Donnerstag, 25. Februar, ab 17 Uhr im AWO-Nachbarschaftzentrum, Frankengraben 26.