Ende der Onlinebeteiligung

Großes Interesse am Leitbild für Bad Godesberg

Mehr als 400 Interessierte kamen zur ersten Leitbildkonferenz im April in die Stadthalle.

Mehr als 400 Interessierte kamen zur ersten Leitbildkonferenz im April in die Stadthalle.

Bad Godesberg. Rund vier Wochen lang konnten Bürger über eine Online-Beteiligung sagen, wo in Bad Godesberg Handlungsbedarf besteht. Nun ging die Aktion zu Ende und die Stadt zieht eine Bilanz.

556 Beiträge, 698 Kommentare, 619 Bewertungen und mehr als 5000 Besuche: Mit diesen Zahlen ist die Online-Beteiligung auf zum Leitbildprozess Bad Godesberg zu Ende gegangen. Das teilt die Stadt mit.

Die Bürger hatten gut vier Wochen lang Zeit, die Stellen zu benennen, wo Handlungsbedarf in Bad Godesberg besteht. Sie konnten sich, wie berichtet, auch aktiv mit eigenen Anregungen und Wünschen online am Leitbildprozess beteiligen.

„Zahlreiche der eingegangenen Vorschläge thematisieren die Verschönerung des Theaterplatzes, zum Beispiel durch die Aufstellung von weiteren Sitzbänken“, teilt Vizestadtsprecher Marc Hoffmann mit. Einige Bürger sprechen sich für den Erhalt der kurfürstlichen Zeile aus. Auch für die einzelnen Ortsteile veröffentlichten die Teilnehmer eigene Ideen: Im Zentrum von Pennenfeld wird beispielsweise ein Raum für Begegnung gefordert, und in Lannesdorf besteht der Wunsch nach Beendigung des Leerstandes der König-Fahd-Akademie.

Das Stadt- und Regionalplanungsbüro Dr. Jansen aus Köln, das die Stadt mit Betreuung des Leitbildprozesses beauftragt hat, wird nun alles auswerten. Am Donnerstag, 12. Juli, findet von 19 bis 21.30 Uhr die zweite Leitbildkonferenz in der Stadthalle Bad Godesberg statt. Dort soll ein erster Entwurf des Leitbildes, in dem auch die Ergebnisse der Onlinebeteiligung, der ersten Konferenz und der Workshops mit Jugendlichen einfließen, präsentiert werden. Der gesamte Prozess dauert bis 2019.

Weitere Informationen gibt es auf www.bonn.de/@leitbild-bad-godesberg.