Bürgerstiftung Rheinviertel

Friederike Straeter führt Kuratorium

Engagiert im Kuratorium: (v.l.) Wolfgang Picken, Friederike Straeter und Udo Di Fabio.

Engagiert im Kuratorium: (v.l.) Wolfgang Picken, Friederike Straeter und Udo Di Fabio.

Bad Godesberg. Ex-Bundesverfassungsrichter Professor Udo Di Fabio gibt den Vorsitz nach fünf Jahren ab. Das Gremium besteht aus 19 Personen.

Die Bürgerstiftung Rheinviertel hat eine neue Kuratoriumsvorsitzende. Friederike Straeter übernahm am Wochenende diese Aufgabe von Professor Udo Di Fabio. Die Godesberger Hotelinhaberin Straeter gehört seit 2014 dem beratenden, 19-köpfigen Gremium der Stiftung an. Sie unterstützt seit Gründung ihres Hotels die Stiftungsprojekte mit einem Euro pro Übernachtung.

„Vorstand und Kuratorium sind überglücklich, dass mit Friederike Straeter eine anerkannte Netzwerkerin die Aufgabe des Vorsitzes übernommen hat. Mit ihr wird es in der Bürgerstiftung Rheinviertel mit Schwung weitergehen“, sagte Pfarrer Wolfgang Picken, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Die Personalentscheidung war bereits im Dezember beschlossen worden, jetzt erfolgte der formelle Akt.

Di Fabio war ein "Leuchtturm für unsere Idee"

Der ehemalige Bundesverfassungsrichter und Juraprofessor an der Bonner Uni, Udo Di Fabio, hatte dem Gremium fünf Jahre lang vorgesessen. „Die Bürgerstiftung Rheinviertel hat Professor Di Fabio für sein großes Engagement und seine hohe Identifikation mit den Zwecken der Stiftung zu danken.

Er war als Vorsitzender ein weit über die Region wahrgenommener Leuchtturm für unsere Idee und wird dies als Mitglied des Gremiums weiterhin sein“, so Pfarrer Picken weiter.

Di Fabio war 2007 in das Kuratorium aufgenommen worden. In seine Amtszeit als Vorsitzender fielen neben dem Bau des ersten Inklusionskindergartens der Region die Gründung des „Heilpädagogischen Beratungs- und Förderdienstes“ und der „Akademie Bad Godesberg“ sowie 2015 das zehnjährige Stiftungsjubiläum und das aus diesem Anlass veranstaltete und überregional beachtete Symposium zur „Bedeutung der Zivilgesellschaft“.

Auch konnte der ambulante Palliativdienst der Stiftung auf den ganzen Stadtbezirk ausgedehnt werden. (ga)