Bürobau an der Godesberger Allee

DLR-Tochter feiert Richtfest am Hochkreuz

Jürgen Jeschenko von der Oevermann Hochbau GmbH (v. l.), Ruprecht Melder von Chapman Taylor Architekten, Bürgermeister Reinhard Limbach, Bettina Naumann für Fondara, Klaus Uckel und Jörn Sonnenburg, Leitung Projekträger DLR beim Richtfest.

Jürgen Jeschenko von der Oevermann Hochbau GmbH (v. l.), Ruprecht Melder von Chapman Taylor Architekten, Bürgermeister Reinhard Limbach, Bettina Naumann für Fondara, Klaus Uckel und Jörn Sonnenburg, Leitung Projekträger DLR beim Richtfest.

HOCHKREUZ. Dienstleister zur Förderung von Innovation will mit 400 Mitarbeitern einziehen, auch weil es am Standort in Beuel immer enger wird.

Am Bonner Bogen auf der rechten Rheinseite wird es immer enger für den Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Auf der Suche nach mehr Platz stieß der Dienstleister zur Förderung von Forschung, Bildung und Innovation auf einen Neubau am Hochkreuz und damit die linke Rheinseite. Am Freitagmittag nun wurde an der Godesberger Allee 138 Richtfest gefeiert. „Vor allem die kurzen Wege zu unseren Auftraggebern und Partnern und natürlich auch die exzellente Verkehrsanbindung dieses Standortes haben uns von Beginn an überzeugt“, sagte der Leiter des Projektträgers Klaus Uckel. In Anwesenheit von Bürgermeister Reinhard Limbach wanderte der Richtkranz auf das fünfgeschossige Gebäude.

Der DLR-Projektträger ist alleiniger Mieter des 11 000 Quadratmeter großen Bürostandortes. 400 Mitarbeiter werden, so alles nach Plan läuft, im Frühjahr 2020 dort einziehen. „Wir sind mit dieser Lösung erstmal sehr zufrieden, auch wenn wir die Idealvorstellung eines Campus für alle nicht aufgeben wollen“, sagte die Leiterin der Unternehmenskommunikation Sabine Hoffmann. Denn derzeit arbeiten in Bonn und Köln mehr als 1000 Menschen für den Dienstleister, der für Bundesministerien, die Europäische Kommission, Bundesländer sowie Wissenschaftsorganisationen, Stiftungen und Verbände tätig ist.

Weiterhin sei geplant, dass im Erdgeschoss ein öffentlich zugängliches Café einziehe – auch als möglicher Kantinenersatz. „Wir werden aber schauen, was sich sonst noch im Umfeld ergibt“, kündigte Hoffmann an. Wie berichtet, baut die Fondara Immobilien AG aus München mit den Architekten Chapmann Taylor aus Düsseldorf einen modernen Komplex an der B 9 – mit flexibel aufteilbaren Büroflächen, einem begrünten Innenhof und jeder Menge Glas.