Afrika-Orient Kulturfestival auf der Rigal'schen Wiese

Brücken bauen zwischen den Kulturen

Mohamed Nbarki und Familie verkaufen Kunsthandwerk. FOTO: FRIESE

Mohamed Nbarki und Familie verkaufen Kunsthandwerk.

BAD GODESBERG. "Ziel dieser Veranstaltung ist es, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen", sagte Fouad El Hasnaoui. Der marokkanische Eventmanager aus Bad Godesberg weiß, wovon er spricht: "Vor allem Godesberg braucht mehr interkulturelle Begegnung."

Unter dem Motto "Wir sind Afrika" präsentiert das 2. Afrika-Orient Kulturfestival seit Freitag afrikanische Kultur und Lebensart: mit großem afrikanischem Markt, einem hochwertigen Musik- und Bühnenprogramm sowie einem großen Kulturzelt, in dem Lesungen, Workshops und kritische Diskussionen stattfinden. "Wir wollen hier aber auch die Lebensfreude und Leichtigkeit des afrikanischen Kontinents präsentieren", so El Hasnaoui.

Afrikanische Trommeln, exotische Düfte und kulinarische Spezialitäten aus neun verschiedenen afrikanischen Ländern sorgen für eine besondere Atmosphäre. "Mit einem kostenlosen Eintritt für Flüchtlinge, die in Godesberg gelandet sind, wollen wir diese willkommen heißen", sagte Ehefrau Souad El Hasnaoui. Bis einschließlich Sonntag werden rund 100 Künstler ihre Musik, ihre Bücher, ihr Kabarettprogramm und vieles mehr präsentieren, unter anderem die dienstälteste afrikanische Band Deutschlands, Vitamin X, die Blues-Legende Alhousseini Anivolla sowie der marokkanische Schriftsteller Youssouf Amine Elalamy. Das Programm gibt es unter www.afrika-orient-bonn.de.