Timotheus Höttges verkündet Rekordergebnis

Benefiz-Golfcup "Green of 18" in Bad Godesberg

Gut gelaunt und sportlich gut vorbereitet präsentiert sich die Prominentenriege des Benefiz-Golfturniers, unter ihnen Bayern-Chef Uli Hoeneß (5.v.r.) , Telekom-Chef Timotheus Höttges (5.v.l.) und Fußballer Patrik Owomoyela (4.v.l.).

Gut gelaunt und sportlich gut vorbereitet präsentiert sich die Prominentenriege des Benefiz-Golfturniers, unter ihnen Bayern-Chef Uli Hoeneß (5.v.r.) , Telekom-Chef Timotheus Höttges (5.v.l.) und Fußballer Patrik Owomoyela (4.v.l.).

BAD NEUENAHR/GODESBERG. Die Bürgerstiftung Rheinviertel darf sich über eine Spende von 217.000 Euro freuen. Bei diesem Betrag handelt es sich um den Erlös des Golfcups „Green of 18“, der am Samstag auf dem Golf- und Landclub Köhlerhof über die Bühne ging.

Es war schon zu weit vorgerückter Stunde am Samstagabend, da brandete im Clubhaus des idyllischen Golf- und Landclubs Köhlerhof hoch über dem Ahrtal donnernder Applaus auf.

Soeben hatte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Timotheus Höttges, in seiner Funktion als Kuratoriumsmitglied der Bürgerstiftung Rheinviertel das finanzielle Ergebnis des Benefiz-Golfturniers „Green of 18“ der Stiftung verkündet und den Scheck an den Stiftungsvorsitzenden, Pfarrer Wolfgang Picken, überreicht.

Höttges fungierte an diesem Tag als Schirmherr und durfte mit großer Freude vermelden, dass nach Abzug aller Kosten unglaubliche 217 000 Euro für die vielfältige soziale Arbeit der mittlerweile bundesweit bekannten Stiftung übrig bleiben. Der Betrag deckt rund 20 Prozent des Budgets, das man am Rheinufer für die Bewältigung der Projekte benötigt. Mit einem solchen Ergebnis wurden die kühnsten Erwartungen übertroffen.

Nach dem Ergebnis von 117.000 Euro vor zwei Jahren war es vorrangiges Ziel, diese Summe zu toppen. Dass es gleich 100.000 Euro mehr werden, ist Verdienst der vielen Helferinnen und Helfer rund um das Turnier. Am Samstag waren rund 50 von ihnen im Einsatz.

Vorrangig kümmerten sich Eltern und Erzieherinnen des Herz-Jesu-Kindergartens, aber auch rund zwei Dutzend Jungstifter um die Golfsportler, reichten beispielsweise Kuchen, Kaffee oder Obst an den Verpflegungsständen auf dem Golfplatz.

Prominente bringen Tombolapreise mit

Wichtigste Neuerung im Vorfeld: Das Organisationsteam um die Kuratoriums-Vorsitzende Friederike Sträter hatte hier ganze Arbeit geleistet und das Turnier von der regionalen auf eine überregionale Ebene gehoben. „Wir gehören nun zur Spitze im Vergleich der vielen Benefiz-Golfturniere“, so Timotheus Höttges.

Ein Beispiel: Es wurden zahlreiche Sponsoren gewonnen, mit denen erstmals Verträge abgeschlossen wurden. Für einen vierstelligen Betrag konnten sich die Partner aus der Wirtschaft unter anderem an einem der 18 Löcher des Golfplatzes bei Bad Neuenahr präsentieren.

Auch die Abendveranstaltung wurde aufgepeppt. Nachdem rund 90 Spielerinnen und Spieler tagsüber auf dem Golfplatz unterwegs waren, war zum Menü am Abend für 150 Personen eingedeckt.

Die Bürgerstiftung konnte also noch zahlreiche Tickets für das Abendprogramm verkaufen, unter anderem war Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan unter den Partygästen. Ihn und die anderen Besucher erwartete kein steifer Abend, sondern eine unterhaltsame Golfparty, bei der die Band „Gravity“ für eine volle Tanzfläche sorgte.

Höhepunkte waren eine große Tombola, dazu die Versteigerung wertvoller Dinge, die man nicht einfach so an der Ladentheke kaufen kann.

Hier hatten sich unter anderem die vielen Prominenten, die der Einladung zum Benefizturnier liebend gerne gefolgt waren, eingebracht. „Viele sind nicht zum ersten Mal dabei, und sie bringen auch noch Preise für Tombola und Verlosung mit“, freute sich Sträter.

So hatte einer der bekanntesten Sportfunktionäre Deutschlands, nämlich Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß, handsignierte Trikots der Weltmeister Manuel Neuer oder Thomas Müller im Gepäck.

Fußballer Patrik Owomoyela stiftete einen Urlaubsgutschein in einem nagelneuen Luxushotel im Wert von mehr als 10.000 Euro. Und RTL-Moderator Peter Kloeppel kam mit Backstage-Tickets für den Blick hinter die Kulissen des Senders. Bei der Tombola gab es von Schmuck und Uhren bis hin zu Elektrowerkzeugen eine Vielfalt an Gewinnen, allein hier wurden für 10 000 Euro Lose verkauft, jedes einzelne kostete 20 Euro.