Begleitung am Lebensende

Bürgerstiftung Rheinviertel verstärkt Palliativ- und Hospizvarbeit

Die Bürgerstiftung unterstützt die Palliativ- und Hospizschwestern mit 150.000 Euro.

Die Bürgerstiftung unterstützt die Palliativ- und Hospizschwestern mit 150.000 Euro.

BAD GODESBERG. Rund 150.000 Euro stellt sie in diesem Jahr für die Arbeit des Ambulanten Palliativdienstes sowie der beiden Integrierten Hospize im CBT-Wohnhaus Emmaus und Sankt Vinzenzhaus zur Verfügung.

Das hat der Vorstand in seiner jüngsten Sitzung bekräftigt. Das Geld ist für die vier Palliativ- und Hospizschwestern gedacht, unter anderem sollen damit Fortbildungen zur Schmerztherapie und Sterbebegleitung finanziert werden.

"Die Schwestern stehen den Sterbenden und ihren Angehörigen in den Altenheimen und im häuslichen Umfeld in ganz Bad Godesberg unentgeltlich und unabhängig von Religions- oder Konfessionszugehörigkeit zur Seite", heißt es von der Bürgerstiftung um ihren Vorsitzenden, Pfarrer Wolfgang Picken.

Die Begleitung am Lebensende gliedert sich in mehrere Bereiche. Zum einen gehe es darum, die Schmerzen durch Medikamente erträglich zu machen und die körperlichen Symptome zu bekämpfen, erklärt Claudia Reifenberg. "Wir bieten die Möglichkeit zum Reden, vermitteln Ruhe und Nähe, geben Vertrauen und Sicherheit. Die menschliche Ebene ist genauso wichtig, um den Sterbenden den letzten Weg zu erleichtern", sagt die Palliativschwester im Ambulanten Dienst.

In Kooperation mit dem Caritasverband tragen die beiden Palliativschwestern dafür Sorge, dass in enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung zu Hause erfolgen kann, so die Bürgerstiftung. In Bad Godesberg wurden 2016 mehr als 80 Menschen zu Hause begleitet, das entspricht mehr als 750 Hausbesuchen mit mehr als 2000 Stunden bei den Betroffenen vor Ort.

Im Integrierten Hospiz im Sankt Vinzenzhaus und im CBT-Wohnhaus Emmaus haben die Hospizschwestern und ihr Team ehrenamtlicher Helfer im vergangen Jahr mehr als 60 Sterbende begleitet. jab

Die Palliativ- und Hospizarbeit wird aus Spenden finanziert und von ehrenamtlichen Helfern unterstützt. Die Bürgerstiftung Rheinviertel bittet daher um finanzielle Unterstützung und tatkräftige Hilfe, damit die wichtige Begleitung Sterbender fortgesetzt und weiterentwickelt werden kann.

Für Fragen steht Christine Kiderlin zur Verfügung: Rufnummer 0228/36834225 oder per E-Mail an kiderlin@buergerstiftung-rheinviertel.de.