Trafostation

Ausschuss lehnt Umbau von "Kunigunde" in Mehlem ab

Die Trafo-Turmstation an der Kunigundenstraße.

Die Trafo-Turmstation an der Kunigundenstraße.

Mehlem. Der Unterausschuss Bauplanung hat einstimmig die Umbaupläne für die Mehlemer Turmstation „Kunigunde“ abgelehnt. Wie berichtet, hatte Daniela Kinkel die ausgediente Trafostation an der Kunigundenstraße für einen Euro von den RWE gekauft.

Sie wollte darin eine Ferienwohnung für Radtouristen einrichten und das Türmchen auch für Veranstaltungen nutzen. Der Unterausschuss hatte die Entscheidung schon einmal vertagt, weil die CDU noch Beratungsbedarf hatte. Den gab es in der Sitzung am Mittwoch offenbar nicht mehr. Der Punkt wurde ohne Wortmeldungen entschieden.

Sigrun Scharf, Leiterin des Bauordnungsamts, wies zuvor darauf hin, dass es sich um eine Gefahrenzone im Hochwassergebiet handele und eine Ferienwohnung dort nicht zugelassen werden könne – auch wenn es dort ein solches 200-jähriges Bach-Hochwasser bisher noch nicht gegeben habe. Scharf sagte: „Es kann nicht sein, dass ein Versorgungsträger seine Sachen verscherbelt und damit fein aus der Verantwortung raus ist. Dafür muss die Stadt dann nicht einstehen.“ Türmerin Kinkel war am Donnerstag nicht zu erreichen.