Bands aus der Region

4. Ciao Festival am Godesberger Bahnhof

Beim Ciao Festival in der Klangstation am Godesberger Bahnhof zeigen Bands aus der Region bereits zum vierten Mal, was sie können. (Aufnahmen aus den vergangenen Jahren)

Beim Ciao Festival in der Klangstation am Godesberger Bahnhof zeigen Bands aus der Region bereits zum vierten Mal, was sie können. (Aufnahmen aus den vergangenen Jahren)

Bad Godesberg. Bei der vierten Auflage des Ciao Festivals in der Klangstation am Godesberger Bahnhof präsentieren die Veranstalter am 4. November ein kleines aber feines Musikspektakel, das ganz ohne Eintrittsgeld auszukommen versucht.

„Wir haben uns bewusst gegen einen festen Eintrittspreis entschieden“, sagt Veranstalter Frank Loer. „Ein hoher Eintritt verschreckt potenzielle Besucher, ein geringer wertet die Veranstaltung ab. Deshalb lassen wir am Schluss den Hut rumgehen – jeder soll dann selbst entscheiden, wie viel er spenden möchte.“ Die Hauptsache ist für ihn nämlich, dass viele Leute kommen und gemeinsam eine gute Zeit haben.

In seiner Freizeit ist der Vertriebsangestellte einer Kesselfirma selbst Musiker, spielt Gitarre in einer Band. Geld sei dabei nie wichtig gewesen. Loer kümmert sich seit drei Jahren um die Organisation des Festivals.

„Ich habe damals nach einer Auftrittsmöglichkeit für meine Band gesucht“, erzählt er. „Mit zwei anderen Bands haben wir dann kurzerhand das Festival ins Leben gerufen, das bei den Zuschauern gut ankam.“ Der Zuspruch sei so groß gewesen, dass er und seine Helfer entschieden, regelmäßig dazu einzuladen.

Unterstützt wird Loer von seinen Freunden und Bandkollegen Marc Studier und Heike Winkhoff, die ihren Lebensunterhalt in der Gastronomie und mit Bühnenauftritten verdient. „Ich übernehme daher passenderweise die Promotion und kümmere mich vor Ort um die Bands, versorge sie mit Essen und Getränken“, so Winkhoff.

Lichtkünstler Nika Kasper macht den Anfang

Auf eine gute Versorgung der Musiker gibt das Veranstalterteam besonders acht – die Bands spielen grundsätzlich ohne feste Gage. Mit den Spenden der Besucher decken Loer, Studier und Winkhoff zuerst die Kosten des Abends, der Rest wird an die Bands weitergegeben, die sich aus ganz Nordrhein-Westfalen auf den Weg nach Bad Godesberg machen werden.

Es kommen The Cuckoo aus Solingen, die eine Mischung aus Indie-Rock, Punk und Hip-Hop mit Funk-Einflüssen spielen. Weiterhin treten Bedford Falls aus Bonn auf. „Die haben sich schon mit Revolverheld und der Kölner Blues-Rock-Combo Groovin' Stuff eine Bühne geteilt“, sagt Loer.

Den Anfang des Abends gestaltet aber keine Band – zur Einstimmung haben sich Loer und seine Mitstreiter etwas Besonderes ausgedacht. Es gibt eine Performance vom Lichtkünstler Nika Kasper, der zur Musik des Bonner Prog-Rock-Projekts HALSVoice eine Show machen wird.

Das Ciao Festival findet am Samstag, 4. November, ab 19 Uhr in der Klangstation am Bahnhof Bad Godesberg statt. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.