Innungsfeier in Bad Godesberg

100 KFZ-Gesellen erhalten ihre Lossprechung

Die Prüfungsausschuss-Vorsitzenden Norbert Metzen und Andreas Mylius, die Ausbildungsbesten Theresa Amrehn und Paul Seibert sowie Sandra Calmund-Föller (IKK-Classic) und Manfred Jansen (Innungsobermeister) freuten sich über die erfolgreichen Absolventen der Winterprüfung.

Die Prüfungsausschuss-Vorsitzenden Norbert Metzen und Andreas Mylius, die Ausbildungsbesten Theresa Amrehn und Paul Seibert sowie Sandra Calmund-Föller (IKK-Classic) und Manfred Jansen (Innungsobermeister) freuten sich über die erfolgreichen Absolventen der Winterprüfung.

BAD GODESBERG. Das regionale Kfz-Handwerk, bei dem nun 100 Gesellen ihre Lossprechung erhielten, sieht sich gut aufgestellt. Die Branchenvertreter beginnen noch in der Stadthalle Bad Godesberg mit der Rekrutierung.

Die Chancen für die Auszubildenden, die im Kfz-Handwerk nach der erfolgreichen Ausbildung einen Arbeitsplatz in einem anderen Betrieb suchen, sind sehr gut. Firmen werben jetzt sogar schon auf Lossprechungsfeiern um Arbeitskräfte – wie beispielsweise am Freitagabend in der Stadthalle Bad Godesberg.

Dort hatte die Innung der Kraftfahrzeughandwerke Bonn-Rhein-Sieg als Interessenvertretung von rund 300 Betrieben der Kraftfahrzeugbranche in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis die Lossprechungsfeier der Winterprüfung organisiert. Die Innung unterstützt somit nicht nur die Unternehmer durch rechtliche und betriebswirtschaftliche Beratung und ist für die Wahrnehmung einer Vielzahl von hoheitlichen Aufgaben bei Fahrzeugen bekannt, unter anderem der Anerkennung der Abgasuntersuchungswerkstätten. Für die Gesellen im Kfz-Handwerk ist sie eine wichtige Plattform zur beruflichen Entwicklung.

Theresa Amrehn und Paul Seibert sind Prüfungsbeste

Bei der Winterabschlussprüfung waren es jetzt 100 Auszubildende, die als KFZ-Mechatroniker beziehungsweise Karosserie- und Fahrzeugbauer „losgesprochen“ wurden. Prüfungsbeste bei den Karosserie- und Fahrzeugbauern war Theresa Amrehn aus dem Bad Godesberger Kfz-Betrieb Autoklinik Neff. Bei den KFZ-Mechatronikern schloss Paul Seibert von Autohaus Auto Thomas als bester Teilnehmer die Prüfung ab. Innungs-Obermeister Manfred Jansen sagte: „Vom heute erreichten Wissensstand in Theorie und Praxis haben Sie vielleicht zu Beginn Ihrer Ausbildung noch geträumt – nun spreche ich Sie von Ihrer Ausbildungszeit los.“

Jansen bedankte sich im Namen der Kfz-Innung bei allen Auszubildenden, den Ausbildern und Lehrern sowie den Prüfungsausschussmitgliedern für ihren Einsatz. Mit dem Hinweis „Das Leben ist ein ewiges Lernen – Stillstand ist Rückstand“ erinnerte der Obermeister daran, dass für die Losgesprochenen für den Erfolg in ihrem beruflichen Leben die Weiterbildung einen hohen Stellenwert haben müsse, „denn der Kunde möchte sich auf Sie vollends verlassen, wenn er Ihnen sein Fahrzeug zu Reparatur und Wartung anvertraut – und gutes Handwerk steht auf soliden Füßen“.

Zwölf Absolventen erlangen zusätzlich die Fachhochschulreife

Neben der Ausbildung hatten einige Auszubildende aus den Kraftfahrzeug-Betrieben zusätzlich noch die Möglichkeit genutzt, die Fachhochschulreife zu erlangen. Hier beglückwünschte die Kfz-Innung gemeinsam mit den beiden Berufskollegs, Ursula Heine vom Georg-Kerchensteiner-Berufskolleg in Troisdorf und Markus Klasmeier vom Heinrich-Hertz-Berufskolleg Bonn, elf männliche Absolventen und als einzige weibliche Absolventin Franziska Sprockmann. Sie ist bei Autohaus Thomas als KFZ-Mechatronikerin ausgebildet worden, hat sich an der Doppelqualifikation beteiligt und wird jetzt Elektrotechnik an der Fachhochschule in Sankt Augustin studieren.

Bei der Überreichung der Zeugnisse unterstützten den Innungsobermeister der Geschäftsführer der Kfz-Innung, Oliver Krämer, und die Prüfungsausschuss-Vorsitzenden Andreas Mylius sowie Norbert Metzen.