Parken im Bundesviertel kostet Gebühr

Im Bundesviertel werden 16 Parkautomaten aufgestellt.

Im Bundesviertel werden 16 Parkautomaten aufgestellt.

In großen Teilen des Bundesviertels ist jetzt das Parken nicht mehr zum Nulltarif möglich. Aufgrund des großen Parkdrucks an diesem Arbeitsplatzschwerpunkt hatte der Stadtrat ein Parkkonzept beschlossen.

Bonn. (ga) In großen Teilen des Bundesviertels ist jetzt das Parken nicht mehr zum Nulltarif möglich. Aufgrund des großen Parkdrucks an diesem Arbeitsplatzschwerpunkt hatte der Stadtrat ein Parkkonzept beschlossen.

Ab Mittwoch werden 16 Parkscheinautomaten aufgestellt. Gleichzeitig gilt für die in diesem Viertel wohnenden Bürger - das sind zirka 70 Erwachsene mit Hauptwohnsitz - das Bewohnerparkrecht. Das Amt Bürgerdienste der Stadt Bonn rät ihnen, sofern sie über keinen privaten Stellplatz verfügen, einen Parkausweis zu beantragen. Erstanträge können persönlich bei der Kfz-Zulassungsstelle gestellt werden. Die Gebühr für ein Jahr beträgt 30 Euro.

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Mehr als 200 Stellplätze können nach Errichtung der Parkautomaten montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr nur noch mit einem Parkschein besetzt werden. Die Gebühr beträgt 30 Cent pro halbe Stunde, die Höchstparkdauer ist drei Stunden.

Die Automaten werden in folgenden Straßen aufgestellt: Karl-Carstens-Straße, Schlegelstraße, Winston-Churchill-Straße, Kurt-Schumacher-Straße, Heinrich-Brüning-Straße, Fritz-Erler-Straße, Fritz-Schäffer-Straße und Sträßchensweg.

Über diese Regelung hatte die Stadt im Bundesviertel ansässige Firmen und Institutionen sowie die Anwohner in Bürgerversammlungen informiert. Für alle, die sich nicht an die neuen Parkregeln halten, werden zunächst Vorverwarnungen ausgesprochen, Knöllchen gibt es dann ab dem 9. August.