Neue Buslinie verbindet Ückesdorf und Röttgen

Auf dem Bushaltestellenschild am Hobsweg ist der Taxibus nach Ückesdorf bereits vermerkt.

RÖTTGEN/ÜCKESDORF. Ein lang gehegter Wunsch geht jetzt in Erfüllung: Die Orte Ückesdorf und Röttgen erhalten am Montag, 12. Dezember, mit dem Fahrplanwechsel der Stadtwerke Bonn (SWB) eine Taxibus-Linie, die beide Stadtteile miteinander verbindet.

Der Röttgener Stadtverordnete Joachim Stamp (FDP) hat sich schon seit Jahren für eine bessere Verknüpfung der beiden Nachbarorte eingesetzt. Eine neue, zusätzliche Buslinie war nicht finanzierbar, und ein erster Versuch mit einem Taxibus hat im Vorjahr ergeben, dass nicht die wirklich wichtigen Ziele miteinander verbunden wurden.

"Jetzt sind wir dem optimalen Zustand einen entscheidenden Schritt näher gerückt. Vor allem Senioren und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen werden von dem neuen Angebot profitiere", erklärte gestern der Ratsherr in einem Gespräch mit dem General-Anzeiger.

Für den FDP-Politiker ist entscheidend, dass ab Montag die beiden Kirchen in Röttgen vom Taxibus bedient werden. "Bislang mussten die Gottesdienstbesucher am Schlossplatz aussteigen und das restliche Stück zu Fuß gehen. Das ist vor allem älteren Menschen nicht zuzumuten", sagte Stamp.

Um mit dem Taxibus T 651 fahren zu können, muss man mindestens 30 Minuten vor der im Fahrplan angegebenen Uhrzeit folgende Telefonnummer anrufen: 01804/15 15 15 (Kosten: 20 Cent pro Minute). Es folgt eine automatische Ansage, bei der man am Telefon die Taste 5 drücken muss, um in den Bonner Bereich zu gelangen. Es meldet sich dann ein regulärer Mitarbeiter, dem man die Taxibusnummer T 651 durchgibt sowie die Start- und Endhaltestelle sowie die Abfahrtzeit, die im Fahrplan vermerkt ist.

Zur vereinbarten Zeit kommt dann ein normales Taxi zur gewünschten Bushaltestelle und fährt bis zum verabredeten Ziel. Es gilt der ganz normale VRS-Tarif ohne Zuschlag. Einzeltickets für 2,50 Euro können beim Fahrer erworben werden. "Leider kann die Rückfahrt derzeit noch nicht beim Taxifahrer bestellt werden, sondern muss in gleicher Weise wie die Hinfahrt per Telefon angefordert werden", sagte Joachim Stamp.