Kommentar

Nachhaltige Investition

Wie passt das zusammen? Da ist auf der einen Seite der städtische Haushalt auf Kante genäht, auf der anderen Seite wird der Stadtrat nächste Woche grünes Licht geben für die wohl größte Investition der Stadt Bonn in den nächsten Jahren - wenn man einmal vom WCCB absieht.

Keine Frage, es passt! Sogar sehr gut. Denn die 25 Millionen Euro, die die Stadt zwar wie andere Investitionen ebenfalls über Kredite finanzieren muss, werden nicht verfrühstückt wie zum Beispiel die Unsummen, die bisher in die externen WCCB-Berater gesteckt wurden.

Es sind nachhaltig investierte Millionen, nicht zuletzt steigert die Stadt damit auch den Wert ihres Immobilienvermögens. Aber vor allem dient das ehrgeizige Bauprojekt den Kindern und Jugendlichen der beiden Schulen. Sie haben ohne Frage einen Anspruch auf bessere Lern- und Bildungsbedingungen. Und dem wird nun endlich Rechnung getragen.

Nicht vergessen darf man dabei aber, dass noch viele weitere Bonner Schulen einen hohen Sanierungsbedarf haben. Auch die fünfte Gesamtschule in Kessenich baut auf die Zusage von Politik und Verwaltung, dass sich auch in ihren Räumen bald mehr tut und insbesondere die nunmehr seit zwei Jahren aus Sicherheitsgründen gesperrte marode Turnhalle endlich abgerissen und neu aufgebaut wird.

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