Ehemaliges Regierungsviertel

Katholisches Medienhaus in Bonn eingeweiht

Bonn. In Bonn ist das katholische Medienhaus offiziell eingeweiht worden. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sprach dabei am Montag von einer wichtigen Wegmarke für die katholische Medienarbeit in Deutschland. Untergebracht ist das Medienhaus im früheren Gebäude der 2010 aufgegebenen Wochenzeitung «Rheinischer Merkur», im ehemaligen Regierungsviertel.

Es gehe darum, die lange diskutierte bessere Vernetzung kirchlichen Medienengagements konkret umzusetzen, sagte Zollitsch. So solle der Kirche und den Themen des Glaubens eine stärkere Präsenz in der Öffentlichkeit verschafft werden.

Elf Unternehmen haben ihren Sitz in dem Haus: «katholisch.de», die Allgemeine gemeinnützige Programmgesellschaft mbH (APG), die FUNK-Korrespondenz, der Filmdienst, das Katholische Filmwerk, die Katholische Nachrichtenagentur (KNA), Christ & Welt, die Katholische Hörfunkarbeit für Deutschlandradio und Deutsche Welle, das Domradio, die dreipunktdreimediengesellschaft und die KNA-Promedia-Stiftung.

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Medienhaus GmbH ist der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Gebhard Fürst.

Im Katholischen Medienhaus kämen kirchliche Medienunternehmen und Marken zusammen mit dem Ziel, Kooperationsmöglichkeiten zu nutzen und neue Publikationen und Produkte zu entwickeln, hieß es in einer Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz.

Zudem solle ein Netzwerk entwickelt werden, das die verschiedenen kirchlichen Medienaktivitäten verbinde, um so Stärken und Kompetenzen zu nutzen. Die Einrichtung verstehe sich als Dienstleister auch in inhaltlichen und technischen Fragen.