Heimliche Trauung: Westerwelle und Mronz haben in Bonn "Ja" gesagt

Heimlich, still und leise: Bundesaußenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle und sein Lebensgefährte Michael Mronz haben sich Freitagabend in Bonn das Ja-Wort gegeben.

Bonn. Heimlich, still und leise haben sich Bundesaußenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle und sein Lebensgefährte Michael Mronz Freitagabend in Bonn das Ja-Wort gegeben. Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch höchstpersönlich leitete als Standesbeamter im Standesamt an der Poppelsdorfer Allee die Trauung, bestätigte ein Freund Westerwelles dem General-Anzeiger.

Die Zeremonie sei im privaten Rahmen mit Familienangehörigen und Freunden abgehalten worden. Anschließend feierte das Paar die nun eingetragene Lebenspartnerschaft in einem Kölner Lokal - ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit, so Westerwelles Bekannter gegenüber dem General-Anzeiger. Bei der Zeremonie im Standesamt sollen insgesamt nur rund 20 Personen dabei gewesen.

Als eine der ersten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Paar zur Hochzeit gratuliert - und das bereits kurz nach der Zeremonie im Standesamt an der Poppelsdorfer Allee. Sie habe Westerwelle "von Herzen Glück und alles Gute gewünscht", so Regierungssprecher Steffen Seibert am Samstag.

Hintergrund ExtraWesterwelle und Mronz sind schon seit 2003 ein Paar

FDP-Chef Westerwelle (48) hatte den erfolgreichen Sport- und Event-Manager Mronz (43) im Jahr 2003 am Rande des Aachener Reitturniers CHIO kennengelernt. Seitdem sind Westerwelle und der Top-Unternehmer ein Paar.

Seit 2001 können homosexuelle Paare in Deutschland eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Diese bewirkt in vielen Bereichen die gleichen Rechtsfolgen wie eine Ehe, ist jedoch rechtlich nicht gleichgestellt mit einer Ehe zwischen Mann und Frau. In einigen Rechtsbereichen gibt es teils gravierende Unterschiede.

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