Marine-Schiff

Die "Bonn" legt ab zur Testfahrt

BONN/EMDEN.  Der Einsatzgruppenversorger (EGV) Bonn, das Patenschiff der Stadt Bonn, hat am Dienstag seinen Liegeplatz in der Werft in Emden verlassen und ist zur Probefahrt in die Gewässer vor Norwegen ausgelaufen.
Die 'Bonn' hat seinen Liegeplatz in der Werft verlassen.
							Foto: Emder Werft
Die 'Bonn' hat seinen Liegeplatz in der Werft verlassen. Foto: Emder Werft

Im Zeitplan hängt die "Bonn" rund neun Monate hinterher. Grund für die Zeitverzögerungen sollen nach GA-Informationen Abstimmungsprobleme der vier als ARGE zusammengeschlossenen Werften sein. So soll es unter anderem Schwierigkeiten mit der Lüftung an Bord gegeben haben.

Aus heutiger Sicht wird die "Bonn" somit erst im August ihren Dienst bei der Marine aufnehmen. Der Heimathafen des mit 174 Meter Länge größten deutschen Marineschiffs wird Wilhelmshaven sein.

Bis zum 26. Februar werden die 120-köpfige Besatzung und mehr als 100 Werftmitarbeiter die See-Erprobung des EGV vornehmen. Bei Wassertiefen bis 300 Meter herrschen in den Fjorden von Norwegen beste Voraussetzungen, um zum Beispiel Geschwindigkeitstests vorzunehmen. Die "Bonn" läuft noch unter der Werftflagge, weil die Marine erst nach der offiziellen Übergabe das Kommando übernehmen wird.

Fotos von der Taufe der "Bonn"
Die Kosten für die "Bonn" liegen bei ungefähr 350 Millionen Euro. Sie wurde am 18. April 2012 in Emden von Hanne Hufschmidt, Ehefrau von Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, getauft. Damals war eine 110-köpfige Delegation von Bonn aus zur Taufe gefahren.

Vom 8. bis 10. März werden 44 Mitglieder des Bonner Freundeskreises nach Emden fahren, um das Schiff zu besichtigen.

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