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Altes Rathaus Bonn
Bürgerstiftung feierte ihren zehnten Geburtstag
BONN. Es war ein fröhlicher zehnter Geburtstag, den die Bürgerstiftung Bonn am Samstag im Gobelinsaal des Alten Rathauses gefeiert hat. Während Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch der Initiative der Sparkasse für ihre "in vieler Hinsicht beispielhafte Arbeit" dankte, die hier also buchstäblich Bonner für Bonner leisteten, wirbelten im Hintergrund die kleinen Aktiven des Stiftungsprojekts "Tischlein-deck-dich" der Kettelerschule.
Großes Lob zollt Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch der Bürgerstiftung Bonn beim Festakt im Gobelinsaal. Foto: Schneider-Barthold
Sie servierten den Gästen Getränken und nach dem Festakt Stücke der riesigen Geburtstorte. Auch die älteren und die ganz jungen Kräfte des Projekts "Singpaten" warteten ungeduldig auf ihren großen Auftritt. Derweil bot Werner Hundhausen als Vorstandsvorsitzender einen unterhaltsamen Parforceritt durch zehn mit Aktivitäten und Erfolgen pickepackevolle Stiftungsjahre.
Mit der Zahl 10 ließe sich bekanntlich die ganze Welt erobern, hatte zuvor Nimptsch Symbolik ins Spiel gebracht. Hundhausen machte es eine Nummer kleiner. Aber fast ganz Bonn war es dann doch, das seiner Aufzählung nach inzwischen vom bunten Spektrum der Stiftungsarbeit profitiert.
"Wir danken hier besonders unserem Geschäftsführer für sein unermüdliches Engagement und Herzblut", sagte er unter großem Beifall in Richtung Jürgen Reske. Um dann zu einem inzwischen bundesweit kopierten "Leuchtturmprojekt" der Stiftung, den Offenen Bücherschränken, zu kommen.
Das Prinzip "Schwarte rein - Schinken raus", wie es die verstorbene Bonner Kulturmacherin Karin Hempel-Soos nannte, hatte zum ersten runden Geburtstag in Kooperation mit der Alanus-Hochschule ein Erzählungsbuch hervorgebracht, das den Bürgern an diesem Nachmittag geschenkt wurde.
Die überglücklichen Schreiber saßen beim Festakt in den Reihen. Sechs von ihnen konnten sich besonders freuen: Babette Philipp, Gerold Walter von Waltersheim, Gabriele Frings, Frauke Wollenweber, Ingrid Kansy und Werner Mohr erhielten erste Preise. Das Buch steht ab sofort in allen Bonner Offenen Bücherschränken und im Internet auf www.buergerstiftung-bonn.de.
Artikel vom 18.11.2012
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