An der Bundeskunsthalle

Bauarbeiten zum Kreisel führen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen

BONN. Eines der größten Verkehrsprojekte geht an den Start: der Kreisel an der Bundeskunsthalle. Dass die Vorarbeiten ausgerechnet vor "Rhein in Flammen" losgehen, bedauert die Stadt zwar, sieht aber keine andere Möglichkeit, wenn sie den Zeitplan einhalten will.

"Das ist eine sehr komplexe Baustelle, wo ein Gewerk ins nächste greift", so Isabel Klotz vom Presseamt. Außerdem sei die Ludwig-Erhard-Allee ohnehin gesperrt worden: "Irgendwann müssen wir ja anfangen."

Sehr komplex wird die Baustelle in der Tat. Bereits vor drei Jahren war die Straßenbahn an dieser Stelle wegen des Projekts auf einem Stück von 140 Metern in die Erde verlegt worden. 13,9 Millionen Euro hatte das gekostet, was zu 90 Prozent von Bund und Land übernommen worden war. Die 4,5 Millionen Euro für den Kreisel werden komplett von Bund und Land getragen.

Wer in Zukunft aus Bonn kommend über die Franz-Josef-Strauß-Allee in Richtung Rheinaue oder Südbrücke fahren will, muss sich links einordnen. Auf zwei Spuren fließt der Verkehr dann im inneren Kreisel nach links, zwei weitere Spuren leiten den Geradeausverkehr.

 Die heutige Rampe, über die der Verkehr unter dem Verkehrsknoten nach links und nach rechts in Richtung der bahnparallelen Straße führt, wird abgerissen. Ein neuer Rechtsabbieger wird in Richtung Dottendorf führen.

Vorteile des Kreisels: Aus Dottendorf kommend, kann man über den Kreisverkehr nach links Richtung City fahren. Heute kann man nur über die Rheinstraße Richtung City abbiegen. Von Godesberg kommend, wird es eine Linksabbiegemöglichkeit zur Bundeskunsthalle geben, aus Richtung Südbrücke kommend einen eigenen Rechtsabbieger.