B 56 in Beuel wird 2013 ausgebaut

Zwischen den Autobahn-Anschlussstellen und etwa Höhe Mühlenbach soll die Straße jeweils eine Spur mehr bekommen.

Beuel. Die B 56 wird ab den Anschlussstellen zur Autobahn bis etwa 200 Meter hinter der Kreuzung Am Herrengarten vierspurig ausgebaut. "Wir wollen den Knotenpunkt Am Herrengarten mit jeweils einer zusätzlichen Spur in jede Richtung versehen", bestätigte am Dienstag Jürgen Wagner, Projektleiter bei der Regionalniederlassung Ville-Eifel von Straßen NRW in Euskirchen. "Unsere Absicht ist es, 2013 zu bauen."

Und so sehen die Pläne, die in den nächsten Wochen den politischen Gremien vorgestellt werden, aus: Von der Autobahn in Richtung Sankt Augustin wird die Beschleunigungsspur quasi durchgezogen bis zur Kreuzung Am Herrengarten. Erst etwa 200 Meter hinter der Ampelkreuzung müssen sich Autofahrer in die einspurige B 56 einfädeln.

In der Gegenrichtung erweitert sich ab dieser Höhe die B 56. Die rechte Spur geht dann in Richtung Beuel in die Abfahrt zur Autobahn Richtung Bonn/Köln über. Um die vier Spuren voneinander zu trennen, ist auf der östlichen Seite der B 56, also zwischen Ampelkreuzung und etwa Höhe Mühlenbach, vorgesehen, einen Grünstreifen anzulegen.

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Auch die Kreuzung selbst soll nach den aktuellen Plänen von Straßen NRW komplett neu ausgebaut werden. Aus Vilich-Müldorf kommend bekommt der in Richtung Beuel rechtsabbiegende Verkehr eine eigene Spur.

Der Fußgängerüberweg unter der Fußgängerbrücke kommt weg. Dafür entsteht auf der östlichen Seite ein Überweg mit Dreiecks- und Mittelinseln. Dies komme auch dem Baugebiet "Wohnen Am Mühlenbach" entgegen. Der Verkehr aus Richtung Siegburger Straße wird Am Herrengarten eine Linksabbiegespur und eine Möglichkeit zum Rechtsabbiegen erhalten.

Die Verbreiterung der B 56 erfolgt hauptsächlich auf der südlichen Seite, wo die Flächen sich im Eigentum der Stadt Bonn beziehungsweise der Bundesstraßenverwaltung befinden. Auf der nördlichen Straßenseite sei bei drei Grundstücken "minimaler Grunderwerb" erforderlich, hieß es bei der Stadt. Was die Gesamtmaßnahme kosten wird, konnte Wagner noch nicht beziffern.

Stadt und Landesbetrieb hatten vor vier Jahren über eine zusätzliche Spur auf der B 56 Richtung Bonn verhandelt. "Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes für die Prognosebelastung" habe sich dann herausgestellt, dass dies nicht ausreicht, hieß es beim Landesbetrieb, der "in Kürze" auch für den Abschnitt der B 56 zwischen Mühlenbach und Bundesgrenzschutzstraße eine Planung erarbeiten werde, hieß es.

Als Grund für die zeitliche Verzögerung gab die Stadt an, dass die Abstufung zur Landesstraße noch nicht erfolgt sei und der Landesbetrieb daher noch nicht tätig werden konnte.