Wetterstatistik

An Neujahr war es in Bonn selten eisig

BONN.  Draußen ist es zurzeit eher frühlingshaft. Die Chancen, in Bonn ein weißes Neujahr zu erleben, sind ohne hin eher gering, wie Klaus Kosack, ehemaliger Chefstatistiker der Stadt Bonn, aus seiner Bonner Wetterhistorie der vergangenen 17 Jahren ermittelt hat. Für Silvester und Neujahr hat er jeweils eine Durchschnittstemperatur von 2,2 Grad Celsius errechnet.
Eisig wird es zu Silvester in Bonn nicht.
								Foto: dapd
Eisig wird es zu Silvester in Bonn nicht. Foto: dapd

Betrachtet man das Wetter zum Jahreswechsel in einem größeren Zeitraum, fallen die Extreme mit mehr als 34 Grad Celsius Temperaturdifferenz ins Auge.

Der wärmste Neujahrstag war laut Kosack bisher der 1. Januar 1921 mit 14,8 Grad Celsius. Das andere Extrem: Zu Sylvester 1923 wurde mit -19,0 Grad Celsius die niedrigste Temperatur gemessen. In den vergangenen 17 Jahren wurde an Neujahr 2012 mit 14,6 Grad Celsius die Maximaltemperatur erreicht; an Neujahr 1996 wurde mit -18,4 Grad Celsius die Minimaltemperatur registriert.

Die Voraussetzungen für ein weißes Neujahr waren in den vergangenen 17 Jahren nur zum Jahreswechsel 1996/97 an beiden Tagen gegeben. Silvester und Neujahr wurden Eistage mit einem Maximum unter 0 Grad Celsius gemessen.

Weitere Eistage wurden nur an Sylvester 2001 und Neujahr 2009 beobachtet. Frosttage (Minimum unter 0 Grad Celsius) kamen häufiger vor, insgesamt 17 Mal. 17 Tage waren laut Wetterstatistik frostfrei. Temperaturen über 10 Grad Celsius kamen an sechs Tagen vor, damit weniger als an den Weihnachtstagen.

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