Polizei hat neue Hinweise

Sechsjähriger starb bei Unfall auf A4 nicht durch Aufprall

Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug.

Symbolfoto.

28.12.2017 Köln . Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der A4 bei Köln-Klettenberg in der Nacht auf Heiligabend bittet die Polizei Köln nochmals dringend um Zeugenhinweise.

Der sechsjährige Junge, der bei einem tragischen Unfall in der Nacht auf Heiligabend auf der A4 aus einem Pkw herausgeschleudert und getötet worden ist, starb nicht wie zunächst angenommen durch den Aufprall. Das teilte die Polizei Köln am Donnerstagmorgen nach der Obduktion durch die Rechtsmedizin mit.

Es gebe vielmehr neue Hinweise darauf, dass das auf dem mittleren Fahrstreifen liegende Kind von einem unbekannten Fahrzeug überfahren wurde und erst dabei tödliche Verletzungen erlitten hat. Die Polizei Köln bittet Zeugen deshalb dringend um Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug oder dessen Fahrer. Angaben können telefonisch unter 0221/229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de gemacht werden.

Die Familie aus Großbritannien war mit zwei Fahrzeugen in Richtung Süddeutschland unterwegs, als gegen 1.30 Uhr aller Wahrscheinlichkeit nach an einem der beiden Fahrzeuge ein hinterer Reifen platzte.

Daraufhin schleuderte das Auto in die Böschung und überschlug sich mehrfach. Der Sechsjährige ist dabei aus dem Wagen geschleudert worden. Seine 64-jährige Großmutter wurde schwer verletzt. Sein einjähriger Bruder, die 29 Jahre alte Mutter und der 73-jährige Großvater kamen mit leichten Verletzungen davon. (dpa)