Schäden an Ziergehölzen

Zur Schildlaus-Plage kommt es in trockenen Sommern

In trockenen Sommern werden Gehölze wie Buchsbaum, Eibe oder Wacholder häufiger von Schildläusen befallen. Experten raten, zunächst nur die besonders stark befallenen Triebe zurückzuschneiden.

In trockenen Sommern werden Gehölze wie Buchsbaum, Eibe oder Wacholder häufiger von Schildläusen befallen. Experten raten, zunächst nur die besonders stark befallenen Triebe zurückzuschneiden.

12.08.2019 Bonn. Die winzig kleinen Schildläuse sind ein Alptraum für Hobbygärtner. Gerade in Sommern ohne viel Regen verbreiten sich die Schädlinge im heimischen Gehölz. Aber wie lassen sich die lästigen Läuse vertreiben?

Ist der Sommer heiß und trocken, vermehren sich Schildläuse sehr stark. Das merken Hobbygärtner dann vor allem an Ziergehölzen wie Ahorn, Buchsbaum, Efeu, Eibe, Hortensie, Magnolie, Spindelstrauch, Stechpalme oder Wacholder, wo sie teils erhebliche Schäden verursachen können.

Die Schildläuse saugen an ihren Blättern und Nadeln, die daraufhin erst gelb werden und im Extremfall absterben. Folgen verursachen auch die Ausscheidungen einiger Schildlaus-Arten: Auf dem klebrigen Honigtau auf den Blättern siedeln sich schwarze Rußtaupilze an.

Der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer NRW rät, zunächst nur die besonders stark befallenen Triebe zurückzuschneiden. Reicht dies zur Bekämpfung nicht aus, sollte man die Pflanzen mit einem Schädlingsmittel auf Ölbasis behandeln. (dpa)