Mit Reisig oder Strohmatte

Immergrüne Gehölze im Winter vor Wind und Sonne schützen

Pflanzen wie der Rhododendron können bei anhaltender Wintertrockenheit Schäden nehmen. Es hilft, sie an frostfreien Tagen zu gießen.

Pflanzen wie der Rhododendron können bei anhaltender Wintertrockenheit Schäden nehmen. Es hilft, sie an frostfreien Tagen zu gießen.

11.12.2018 Köln. Immergrüne Gehölze brauchen auch im Winter etwas Pflege. Hobbygärtner halten am besten Wind und Sonne von ihnen fern und versorgen die Pflanzen mit ausreichend Flüssigkeit.

Hobbygärtner sollten immergrüne Gehölze im Winter vor Wind und Sonne schützen. Zudem sollten sie die Pflanzen an frostfreien Tagen ausgiebig gießen. Sonst entstehen an den Pflanzen Schäden, die sich oft erst im Frühjahr durch braune Blätter oder Nadeln zeigen.

Die Schäden entstehen nicht durch Frost, vielmehr vertrocknen die Gehölze, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Auch im Winter verdunsten sie über Blätter oder Nadeln Feuchtigkeit. Ist der Boden gefroren, können sie keine neue Feuchtigkeit wieder aufnehmen. Wind und Sonne verstärken den Effekt.

Besonders empfindlich sind frisch gepflanzte Gehölze, Kübelpflanzen sowie Pflanzen wie Eibe, Kirschlorbeer, Lebensbaum, Rhododendron oder Stechpalme. Wer vorbeugen will, kann die Pflanzen bei trockener Witterung mit Reisig, Strohmatten oder Schattenleinen schützen. Zudem hilft es, den Boden mit Kompost, Laub oder Reisig zu bedecken. (dpa)