Keine Dauerlösung

Jeder zweite Luftentfeuchter überzeugt im "Öko-Test"

Luftentfeuchter kommen zum Einsatz, um Schimmel vorzubeugen.

Luftentfeuchter kommen zum Einsatz, um Schimmel vorzubeugen.

30.08.2018 Frankfurt/Main. Luftentfeuchter bekämpfen gesundheitsschädlichen Schimmel. Gute Geräte sollten bei geringem Watteinsatz möglichst viel Wasser filtern. Die Zeitschrift "Öko-Test" hat diverse Entfeuchter genau unter die Lupe genommen.

Hartnäckiger Schimmel in den eigenen vier Wänden sieht nicht nur unappetitlich aus, er kann auch der Gesundheit schaden. Elektrische Luftentfeuchter sollen dafür sorgen, dass er gar nicht erst entsteht.

Bei einem Test der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 9/18) schnitt jeder zweite Entfeuchter mit "gut" oder "sehr gut" ab. Die Tester nahmen zehn Modelle im unteren Preissegment zwischen gut 100 und 270 Euro unter die Lupe.

Die Bestnote bekam der "Pro Klima Design Luftentfeuchter 20 Liter pro 24h" für 179 Euro. Er saugte mit Abstand das meiste Wasser aus der Luft. Mit "gut" wurden folgende Geräte bewertet: "Beurer Living Luftentfeuchter LE30", "Comfee Luftentfeuchter MD-10 Liter", "Einhell LE 20 Cooling Luftentfeuchter" und "Klima 1st Klaas Luftentfeuchter". Zwei Modelle erhielten "befriedigend", zwei "ausreichend", eins fiel mit "mangelhaft" durch. Minuspunkte gab es vor allem dann, wenn unter hohem Watteinsatz nur wenig Wasser gefiltert wurde.

"Öko-Test" weist allerdings darauf hin, dass Luftentfeuchter keine Dauerlösung sind, sondern nur kurzzeitig zum Einsatz kommen sollten. Bei dauerhaft zu feuchten Wohnräumen stimme grundsätzlich etwas nicht. (dpa)