Wenn die Spucke wegbleibt

Tipps gegen Mundtrockenheit bei Senioren

Vor allem bei älteren Menschen ist der Mund oft trocken. Dagegen können Lebensmittel mit einem hohen Wasseranteil helfen.

Vor allem bei älteren Menschen ist der Mund oft trocken. Dagegen können Lebensmittel mit einem hohen Wasseranteil helfen.

23.07.2019 Berlin. Speichel erleichtert nicht nur die Nahrungsaufnahme, sondern hat auch eine antibakterielle Wirkung. Doch ältere Menschen produzieren oft zu wenig Speichel. Was lässt sich dagegen tun?

Bei Aufregung oder einer Erkältung bleibt einem schnell mal die Spucke weg. Und bei älteren Menschen kann der Mund sogar ständig trocken sein.

Dagegen können Lebensmittel mit einem hohen Wasseranteil helfen, wie die "Neue Apotheken Illustrierte" (Ausgabe 15. Juli 2019) erklärt. Stark gesalzene oder gewürzte Speisen sowie Alkohol sollten Betroffene demnach meiden, da sie die Trockenheit im Mund noch verstärken.

Tabakqualm wirkt sich oft negativ auf den Speichelfluss aus. Daher kann sich ein Rauchstopp auch aus diesem Grund lohnen. Bestimmte Medikamente wie manche Blutdrucksenker, Schmerzmedikamente und Asthmasprays können ebenfalls einen trockenen Mund verursachen. Wer sich nicht sicher ist, sollte seinen Arzt oder Apotheker dazu fragen.

Vor allem Senioren trinken oft nicht ausreichend - laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten es idealerweise 1,5 Liter pro Tag sein. Am besten daher das Trinken fest in den Tagesablauf einbauen.

Künstlicher Speichel in Form von Mundspülungen und -gels können kurzzeitig Linderung verschaffen. Zeigt sich trotz aller Mühe keine Besserung, ist ein Arztbesuch ratsam, da sich in seltenen Fällen auch ernsthafte Erkrankungen etwa der Zähne oder der Kopfspeicheldrüsen verbergen können. (dpa)